Prev Next
  • 2018 Aleida und Jan Assmann

  • 2017 Margaret Atwood

  • 2016 Carolin Emcke

  • 2015 Navid Kermani

  • 2014 Jaron Lanier

  • 2013 Swetlana Alexijewitsch

  • 2012 Liao Yiwu

  • 2011 Boualem Sansal

  • 2010 David Grossman

  • 2009 Claudio Magris

  • 2008 Anselm Kiefer

  • 2007 Saul Friedländer

  • 2006 Wolf Lepenies

  • 2005 Orhan Pamuk

  • 2004 Péter Esterházy

  • 2003 Susan Sontag

  • 2002 Chinua Achebe

  • 2001 Jürgen Habermas

  • 2000 Assia Djebar

  • 1999 Fritz Stern

  • 1998 Martin Walser

  • 1997 Yasar Kemal

  • 1996 Mario Vargas Llosa

  • 1995 Annemarie Schimmel

  • 1994 Jorge Semprún

  • 1993 Friedrich Schorlemmer

  • 1992 Amos Oz

  • 1991 György Konrád

  • 1990 Karl Dedecius

  • 1989 Václav Havel

  • 1988 Siegfried Lenz

  • 1987 Hans Jonas

  • 1986 Wladyslaw Bartoszewski

  • 1985 Teddy Kollek

  • 1984 Octavio Paz

  • 1983 Manès Sperber

  • 1982 George F. Kennan

  • 1981 Lew Kopelew

  • 1980 Ernesto Cardenal

  • 1979 Yehudi Menuhin

  • 1978 Astrid Lindgren

  • 1977 Leszek Kolakowski

  • 1976 Max Frisch

  • 1975 Alfred Grosser

  • 1974 Frère Roger

  • 1973 The Club of Rome

  • 1972 Janusz Korczak

  • 1971 Marion Gräfin Dönhoff

  • 1970 Alva und Gunnar Myrdal

  • 1969 Alexander Mitscherlich

  • 1968 Léopold Sédar Senghor

  • 1967 Ernst Bloch

  • 1966 Augustin Kardinal Bea und Willem A. Visser 't Hooft

  • 1965 Nelly Sachs

  • 1964 Gabriel Marcel

  • 1963 Carl Friedrich von Weizsäcker

  • 1962 Paul Tillich

  • 1961 Sarvepalli Radhakrishnan

  • 1960 Victor Gollancz

  • 1959 Theodor Heuss

  • 1958 Karl Jaspers

  • 1957 Thornton Wilder

  • 1956 Reinhold Schneider

  • 1955 Hermann Hesse

  • 1954 Carl Jacob Burckhardt

  • 1953 Martin Buber

  • 1952 Romano Guardini

  • 1951 Albert Schweitzer

  • 1950 Max Tau

Zur ÜbersichtDer Preisträger 2018

Aleida und Jan Assmann

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live im Fernsehen übertragen.


Aleida und Jan Assmann klein
© Amélie Losier

Begründung der Jury

„Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an

Aleida und Jan Assmann

und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.

Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.

Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist.“

Biographie Aleida Assmann

Die deutsche Anglistin und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann, Tochter des Neutestamentlers Günther Bornkamm und seiner Frau Elisabeth, wird am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld geboren. Bereits vor ihrem Studium der Anglistik und Ägyptologie in Heidelberg und Tübingen lernt sie ihren Mann Jan Assmann kennen, den sie zwischen 1968 und 1975 auf zahlreiche Ausgrabungen in Oberägypten begleitet. 1977 promoviert sie in Heidelberg im Fach Anglistik mit einer Arbeit über »Die Legitimation der Fiktion«.

1978 gründet sie zusammen mit ihrem Mann den Arbeitskreis »Archäologie der literarischen Kommunikation«, in dem beide Vertreter verschiedener Disziplinen und ‚Kultur-Fächer’ (Sumerologie, Indologie, Afrikanistik, Sinologie etc.) in einen Dialog bringen. Bereits bei der ersten dieser Tagungen (1979) geht es um ‚Schrift und Gedächtnis’ und die Frage, wie diese Medien Kulturen organisieren. Aleida und Jan Assmann formulieren aus diesen Ansätzen das Konzept des kulturellen Gedächtnisses, das sie als offiziell institutionalisierte, konstruierte Form kollektiven Erinnerns vorstellen und von den rein subjektiven individuellen Erinnerungen abgrenzen. Als Ergänzung zu der auf Objektivität gründenden und dem Quellenstudium verpflichteten Faktengeschichte untersuchen sie hierbei auch den Einfluss von Praktiken kollektiven Erinnerns auf Politik und die Identitätsstiftung einer Gesellschaft. Hierbei greifen sie auch Themen der aktuellen Gegenwart auf wie zum Beispiel die Frage der individuellen und kollektiven Erinnerung an die Shoah, und machen es sich zur Aufgabe, auch die Erforschung von Literatur in diesen weiten kulturwissenschaftlichen Rahmen zu stellen.

Nach der Habilitation 1992 an der Neuphilosophischen Fakultät in Heidelberg folgt Aleida Assmann ein Jahr später dem Ruf auf den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Zahlreiche Gastprofessuren und Fellowships führen sie unter anderem an die Rice University Texas, nach Princeton und Yale sowie an die Universität Wien. Neben zahlreichen Arbeiten zur englischen Literatur und zur Archäologie der literarischen Kommunikation beschäftigt sie sich seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens.

So zeigt sie in ihrem 2006 erschienenen Buch »Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik« unterschiedliche Wege auf, die von individuellen zu kollektiven Konstruktionen der Vergangenheit führen. Sie untersucht die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen »gemeinsamen Erinnerungsraum« zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. Sie unterscheidet zwischen individuellen Gedächtnis, das der einzelne Menschen mit Familie und Freunden teilt, und dem nationalen Gedächtnis, an dem die Bewohner eines Landes durch die öffentliche Medien sowie Denkmäler, Museen und Gedenktage teilhaben. In diesem Gedächtnis werden jene Teile der Vergangenheit im Bewusstsein präsent gehalten, die für das Selbstverständnis der Nation wichtig sind und für die Gegenwart und Zukunft eine Orientierung geben können.

In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch »Menschenrechte und Menschenpflichten« greift sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte drei Aspekte auf, die für einen neuen, dringlich benötigten Gesellschaftsvertrag unumgänglich sind: die politische Durchsetzung der Menschenrechte als eine wichtige moderne Errungenschaft der Geschichte, die soziale Unterfütterung dieser Rechte durch uralte kulturelle Werte wie Empathie und Solidarität, sowie einen Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten, für den sie den Begriff »Menschenpflichten« prägt.

Aleida Assmann lebt mit ihrem Ehemann Jan Assmann in Konstanz. Das Ehepaar hat fünf Kinder (Vincent, David, Marlene, Valerie und Corinna).

Auszeichnungen Aleida Assmann

2018 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
2017 Balzan-Preis (gemeinsam mit Jan Assmann)
2017 Karl-Jaspers-Preis (gemeinsam mit Jan Assmann)
2016 Theologischer Preis der Salzburger Hochschulwochen (gemeinsam mit Jan Assmann)
2014 A.H.-Heineken-Preis für Geschichte
2011 Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik
2009 Max-Planck-Forschungspreis: Geschichte und Gedächtnis
2009 Paul Watzlawick Ehrenring, Wien
2008 Ehrendoktor der theologischen Fakultät Oslo
1999 Forschungspreis für Geisteswissenschaften der Philip Morris Stiftung


Biographie Jan Assmann

Der deutsche Ägyptologe, Religions- und Kulturwissenschaftler Jan Assmann wird am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz) geboren. Der der Musik sehr zugewandte Sohn des Architekten Hans Assmann und seiner Frau Charlotte entscheidet sich gegen eine musikalische Laufbahn, veröffentlicht aber später zahlreiche musiktheoretische Abhandlungen. Nach dem Umzug nach Heidelberg studiert er dort zuerst Klassische Archäologie und Gräzistik, bevor er sich der Ägyptologie zuwendet. 1965, nach Studienaufenthalten in München, Göttingen und Paris promoviert er in Heidelberg zum Thema »Liturgische Lieder an den Sonnengott«.

Im Anschluss an eine einjährige Reise mit dem Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts durch Ägypten, Syrien, Jordanien und Kleinasien (Anatolien) arbeitet Assmann ab 1967 für das Deutsche Archäologische Institut in Kairo und beginnt in der Nekropole von Theben bei Luxor mit archäologischer Feldarbeit mit dem Schwerpunkt Inschriften (Epigraphik). Ab 1978 leitet er die Grabungen in Luxor und publiziert über Grabanlagen der Ramessidenzeit. Nach der Habilitation 1971 über das Grab eines Beamten der Spätzeit (»Das Grab des Basa (Nr.389) in der thebanischen Nekropole«) übernimmt er bis zu seiner Emeritierung 2003 den Heidelberger Lehrstuhl für Ägyptologie. Gastprofessuren und Fellowships führen ihn nach Berlin, München, in die USA, nach Paris und Jerusalem. 2005 erhält er eine Honorarprofessur für Kulturwissenschaft und Religionstheorie in Konstanz.

In seiner wissenschaftlichen Arbeit leistet Jan Assmann Grundlegendes bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion (Hymnen, Totenliturgien, Rituale). Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Anders als die traditionelle Historiographie erachtet er auch Literatur und damit Fiktionen als relevante Faktenquelle. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will. 1978 gründet er mit seiner Frau Aleida Assmann den Arbeitskreis »Archäologie der literarischen Kommunikation« (siehe Biographie von Aleida Assmann).

Mit seinen ägyptologischen und kulturwissenschaftlichen Arbeiten revidiert Jan Assmann das biblische Bild des Alten Ägyptens von einer versklavten Gesellschaft unter pharaonischer Willkür und porträtiert stattdessen eine Zivilisation, die von Ordnungs- und Gerechtigkeitsvorstellungen geleitet ist (Ma'at). Diese enthalten vor allem Normen für ein geregeltes Zusammenleben wie Gerechtigkeit, Verantwortlichkeit und Unrechtsbewusstsein. In »Der Tod als Thema der Kulturtheorie« (2000) stellt er die These auf, dass der Tod das Sinnzentrum jeder Kultur sei und Menschen Kultur schaffen, damit sie das Wissen um Tod und Endlichkeit aushalten können.

Einem erweiterten Kreis wird Jan Assmann über seine Arbeiten zur Entstehung des Monotheismus bekannt, dessen Anfänge er in dem Auszug der Israeliten aus Ägypten sieht, z.B. in »Moses der Ägypter« (1998) und »Die Mosaische Unterscheidung oder Der Preis des Monotheismus« (2003). Jeder Monotheismus, so Assmann in seiner weiteren Analyse, fuße auf der Unterscheidung von wahrer und falscher Religion, die den polytheistischen Religionen völlig fremd sei. Deren Götter seien über Kulturgrenzen hinweg ineinander übersetzbar gewesen, was der neue, auf Offenbarung gegründeten absoluten Wahrheitsbegriff des Monotheismus unmöglich gemacht habe. Den theologischen Wandel vom Polytheismus zum Monotheismus verbindet er mit der Abkehr der Israeliten von der eigenen heidnischen Vergangenheit und interpretiert den glühenden Hass auf die Kanaanäer als einen „retrospektiven Selbsthass, ein Hass auf die Vergangenheit, von der man sich befreien möchte“. Im Monotheismus stecke somit eine strukturelle Intoleranz, der immer wieder zu religiösen, kulturellen und politischen Auseinandersetzungen führen könne.

In »Exodus. Die Revolution der Alten Welt« (2015) verfolgt Jan Assmann die Spuren der Exodus-Erzählung zurück bis ins Alte Ägypten und nach vorne bis ins 20. Jahrhundert. Er ergänzt hier seine zuvor gemachten Analysen, indem er den Fokus auf den Bundesgedanken, auf den »Monotheismus der Treue« setzt. Dadurch falle in der Analyse der Verdacht auf monotheistisch motivierte Gewaltbereitschaft allerdings nicht weg, so Micha Brumlik in seiner Rezension (Frankfurter Rundschau, 05.06.2015), Assmann verlagere ihre Begründung lediglich in das komplexere Verhältnis von Treue und Untreue, das sich immer wieder bei den revolutionären, weltgeschichtlichen Folgen des Auszugs aus Ägypten zeigt.

In dem 2016 erschienenen Buch »Totale Religion. Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung« schlägt Jan Assmann schließlich einen Bogen zur aktuellen Diskussion über das Gewaltpotential monotheistisch geprägter Gesellschaften. Dabei geht es nicht um die Frage, ob der Monotheismus sich historisch mit Gewalt durchgesetzt hat, sondern warum er die Geschichte seiner Durchsetzung in den biblischen Texten in so brachialen Formen der Gewalt erinnert und dargestellt hat, und unter welchen historischen Bedingungen diese Sprache der Gewalt in Taten umschlägt.

Jan Assmann lebt mit seiner Ehefrau Aleida Assmann in Konstanz. Das Ehepaar hat fünf Kinder (Vincent, David, Marlene, Valerie und Corinna).

Auszeichnungen Jan Assmann

2018 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
2017 Balzan-Preis (mit Aleida Assmann)
2017 Karl-Jaspers-Preis (mit Aleida Assmann)
2016 Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa
2016 Theologischer Preis der Salzburger Hochschulwochen (mit Aleida Assmann)
2011 Thomas-Mann-Preis
2007 Europäischer Essay-Preis Charles Veillon für Lebenswerk
2006 Alfried-Krupp-Wissenschaftspreis
2006 Bundesverdienstkreuz Erster Klasse
2005 Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem
2004 Ehrendoktorwürde der Yale University, New Haven, USA
1998 Ehrendoktorwürde der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1998 Preis des Historischen Kollegs
1996 Max-Planck-Forschungspreis

Laudator Hans Ulrich Gumbrecht

Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948 in Würzburg, studierte, nach einem abschließenden Gymnasialjahr am Lycée Henri IV in Paris, Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Deutschland, Spanien und Italien. Anschließend lehrte er an den Universitäten Konstanz, Bochum und Siegen. 1989 folgte er einem Ruf an die Stanford University in Kalifornien, wo er von 1993 bis 2018 als Albert Guérard Professor in Literature lehrte. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die westliche Philosophie seit dem 18. Jahrhundert, die romanischen Literaturen vor allem des Mittelalters und des frühen 20. Jahrhunderts, sowie die Ästhetik des Sports.

Einem breiteren deutschsprachigen Publikum wurde er durch Beiträge in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, der „Neuen Zürcher Zeitung“, der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und in der Monatszeitschrift „Merkur“, aber auch mit seinen Buchveröffentlichungen bekannt. Die kulturhistorische Studie „1926: Ein Jahr am Rand der Zeit“ (Suhrkamp Verlag 2001), in der er ein dichtes Panorama des kulturellen Lebens in der Zwischenkriegszeit nachgezeichnet hat, ist auf ebenso große Beachtung gestoßen wie sie Buch „Nach 1945“ (Suhrkamp Verlag 2012), in dem er sich mit der latenten, unsichtbaren Gegenwart der Vergangenheit auseinandersetzt.

Gumbrecht erhielt zehn Ehrendoktorwürden, unter anderem von der Staatlichen Ilia-Universität in Tbilisi, sowie den Deans' Award for Distinguished Teaching at Stanford (1996), den Cuthbertson Award for Exceptional Contributions to Stanford University (2000) und den José Vasconcelos World Award of Education (2012).

Bibliographie von Aleida Assmann

Werke (Auswahl)

»Menschenrechte und Menschenpflichten«
Picus Verlag, Wien 2017 (auch als E-Book)

»Formen des Vergessens«
Wallstein Verlag, Göttingen 2016 (auch als E-Book)

»Vom modernen zum modernen Zeitregime. Shakespeare und Milton«
UVK, Konstanz 2016

»Das Gedächtnis der Stadt«
mit Fotos von Wolodymyr Huzul und einem Nachwort von Oxana Matiychuk
AphorismA, Berlin 2016

»Im Dickicht der Zeichen«
Suhrkamp Verlag, Berlin 2015

»Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention«
Verlag C.H.Beck, München 2013 (E-Book 2016)

»Ist die Zeit aus den Fugen? Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne«
Carl Hanser Verlag, München 2013 (auch als E-Book)

»Die Zukunft der Erinnerung und der Holocaust«
von Aleida Assmann und Geoffrey Hartman
Konstanz University Press, Konstanz 2012

»Auf dem Weg zu einer europäischen Gedächtniskultur«
Picus Verlag, Wien 2012 (auch als E-Book)

»Wem gehört die Geschichte? Aleida und Jan Assmann über Erinnern und Vergessen«
supposé, Wyk 2011 (Hörbuch)

»Geschichte im Gedächtnis. Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung«
Verlag C.H.Beck, München 2007 (2. Aufl. 2014)

»Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik«
Verlag C.H.Beck, München 2006 (2. Aufl. 2014), (E-Book 2011)

»Einführung in die Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen.«
Erich Schmidt Verlag, Berlin 2006 (Neuauflage 2017, engl.: »Introduction to Cultural Studies. Topics, Concepts, Issues«, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2012)

»Generationsidentitäten und Vorurteilsstrukturen in der neuen deutschen Erinnerungsliteratur«
Picus Verlag, Wien 2006 (E-Book 2012)

»Die Unverzichtbarkeit der Kulturwissenschaften mit einem nachfolgenden Briefwechsel«
Universitätsverlag, Hildesheim 2004

»Das kulturelle Gedächtnis an der Millenniumsschwelle. Krise und Zukunft der Bildung«
UVK, Konstanz 2004

»Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses«
Verlag C.H.Beck, München 1999

»Geschichtsvergessenheit – Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945«
von Aleida Assmann und Ute Frevert
Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1999

»Zeit und Tradition. Kulturelle Strategien der Dauer«
Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1999

»Arbeit am nationalen Gedächtnis. Eine kurze Geschichte der deutschen Bildungsidee«
Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1993

»Die Legitimität der Fiktion. Ein Beitrag zur Geschichte der literarischen Kommunikation« Verlag Wilhelm Fink, München 1980 

Herausgeberschaft

»The Blessed Plot. Studien zur englischen Literatur- und Kulturgeschichte«
herausgegeben von Ines Detmers, Michel C. Frank und Ana Sobral
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2016

»Empathy and its Limits»
edited by Aleida Assmann and Ines Detmers
Palgrave Macmillan, London 2016

»Rendezvous mit dem Realen. Die Spur des Traumas in den Künsten«
herausgegeben von Aleida Assmann, Karolina Jeftic und Friederike Wappler
transcript, Bielefeld 2014 (auch als E-Book)

»Schweigen«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2013

»Vollkommenheit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2010

»Verwandlungen«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2006

»Positionen der Kulturanthropologie«
herausgegeben von Aleida Assmann, Ulrich Gaier und Gisela Trommsdorff
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004

»Hieroglyphen. Stationen einer anderen abendländischer Grammatologie«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2003

»Ruinenbilder«
herausgegeben von Aleida Assmann, Monika Gomille und Gabriele Rippl
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2002

»Aufmerksamkeiten«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2001

»Einsamkeit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1999

»Schleier und Schwelle. Band 3: Geheimnis und Neugierde«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1999

»Schleier und Schwelle. Band 2: Geheimnis und Offenbarung«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1998

»Schleier und Schwelle. Bd 1: Geheimnis und Öffentlichkeit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1997

»Weisheit«
herausgegeben von Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 1991

»Kanon und Zensur«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1987

»Schrift und Gedächtnis«
herausgegeben von Jan Assmann, Aleida Assmann und Christof Hardmeier
Verlag Wilhelm Fink, München 1984 (3. Auflage 1998)

Bibliographie von Jan Assmann

Werke (Auswahl)

»Politische Theologie zwischen Ägypten und Israel«
Carl Friedrich von Siemens Stiftung, München 2017

»Totale Religion. Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung«
Picus Verlag, Wien 2016 (auch als E-Book)

»Die Zauberflöte. Eine Oper mit zwei Gesichtern«
Picus Verlag, Wien 2015 (auch als E-Book)

»Das Oratorium 'Israel in Egypt' von Georg Friedrich Händel«
Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015

»Exodus. Die Revolution der Alten Welt«
Verlag C.H.Beck, München 2015 (auch als E-Book)

»Monotheismus unter Gewaltverdacht. Zum Gespräch mit Jan Assmann«
von Jan-Heiner Tück
Herder Verlag, Freiburg 2015

»Reinholds ‚Die Hebräischen Mysterien‘ und Schillers ‚Die Sendung Moses‘«
Garamond, Gera 2014

»Steinzeit und Sternzeit: Altägyptische Zeitkonzepte«
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2011 (E-Book 2012)

»Wem gehört die Geschichte? Aleida und Jan Assmann über Erinnern und Vergessen«
supposé, Wyk 2011 (Hörbuch)

»Religio Duplex. Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung«
Verlag der Weltreligionen, Berlin 2010 (Neuauflage 2017)

»Altägyptische Totenliturgien. Osirisliturgien in Papyri der Spätzeit«
von Jan Assmann mit Martin Bommas und Andrea Kucharek
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008

»Monotheismus und die Sprache der Gewalt«
Picus Verlag, Wien 2007 (E-Book 2012)

»Erinnertes Ägypten. Pharaonische Motive in der europäischen
Religions- und Geistesgeschichte«
Kulturverlag Kadmos, Berlin 2007

»Thomas Mann und Ägypten. Mythos und Monotheismus in den Josephsromanen.
Wolf-Daniel Hartwich (1968–2006) in memoriam«
Verlag C.H.Beck, München 2006

»Die Zauberflöte. Oper und Mysterium«
Carl Hanser Verlag, München 2006

»Altägyptische Totenliturgien. Totenliturgien und Totensprüche in Grabinschriften des Neuen Reiches «
von Jan Assmann, überarbeitet von Martin Bommas und Andrea Kucharek
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2005

»Theologie und Weisheit im alten Ägypten«
Verlag Wilhelm Fink, München 2004

»Ägyptische Geheimnisse«
Verlag Wilhelm Fink, München 2004

»Die Mosaische Unterscheidung oder Der Preis des Monotheismus«
Carl Hanser Verlag, München 2003 (Neuauflage 2010)

»Tod und Jenseits im alten Ägypten«
Verlag C.H.Beck, München 2001(Sonderausgabe, Verlag C.H.Beck, München 2010)

»Weisheit und Mysterium. Das Bild der Griechen von Ägypten«
Verlag C.H.Beck, München 2000

»Moses der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnispur«
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000

»Herrschaft und Heil. Politische Theologie in Ägypten, Israel und Europa«
Carl Hanser Verlag, München 2000

»Religion und kulturelles Gedächtnis«
Verlag C.H.Beck, München 2000 (4. Aufl. 2017)

»Das verschleierte Bild zu Sais. Schillers Ballade und ihre griechischen und ägyptischen Hintergründe«
Verlag De Gruyter, Berlin 1999 (Reprint 2011)

»Moses der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnisspur«
Carl Hanser Verlag, München 1998

»Ägypten. Eine Sinngeschichte«
Carl Hanser Verlag, München 1996 (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999)

»Ma'at. Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten«
Verlag C.H.Beck, München 1995 (E-Book 2017)

»Monotheismus und Kosmotheismus. Ägyptische Formen eines ‚Denkens des Einen‘ und ihre europäische Rezeptionsgeschichte«
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 1993

»Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen«
Verlag C.H.Beck, München 1992 (Neuauflage 2013; E-Book 2017)

»Stein und Zeit. Mensch und Gesellschaft im alten Ägypten«
Verlag Wilhelm Fink, München 1991 (3. Auflage 2003)

»Sonnenhymnus. Der Sonnengesang des Echnaton«
von Jan Assmann und Ralph Mohnnau, illustriert von Wol Müller
Alpha Literatur, Frankfurt am Main 1991

»Ägypten. Theologie und Frömmigkeit einer frühen Hochkultur«
Kohlhammer, Stuttgart 1984

»Re und Amun. Die Krise des polytheistischen Weltbilds im Ägypten der 18.-20. Dynastie«
Fribourg/ Göttingen 1983

»Ägyptische Hymnen und Gebete«
Artemis & Winkler, Zürich und München 1975 (Neuauflage 1999)

»Zeit und Ewigkeit im Alten Ägypten. Ein Beitrag zur Geschichte der Ewigkeit«
Universitätsverlag Winter GmbH, Heidelberg 1975

»Das Grab des Basa (Nr.389) in der thebanischen Nekropole«
(Grabung im Asasif, Archäologische Veröffentlichungen 6), Mainz 1973

»Der König als Sonnenpriester. Ein kosmographischer Begleittext zur kultischen Sonnenhymnik in thebanischen Tempeln und Gräbern«
(ADAIK 7), Glückstadt 1970

»Liturgische Lieder an den Sonnengott. Untersuchungen zur altägyptischen Hymnik I«
(Münchner Ägyptologische Studien 19), Berlin 1969

 

Herausgeberschaft

»Ägyptische Götterliteratur«
herausgegeben von Jan Assmann und Andrea Kucharek
Verlag der Weltreligionen, Berlin 2018 (erscheint 09/2018)

»Homo religiosus. Vielfalt und Geschichte des religiösen Menschen«
herausgegeben von Jan Assmann und Harald Strohm
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2014

»Schweigen«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2013

»Orakel und Offenbarung. Formen göttlicher Willensbekundung«
herausgegeben von Jan Assmann und Harald Strohm
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2012

»Die Zauberflöte. Ein literarischer Opernbegleiter. Mit dem Libretto Emanuel Schikaneders und verwandten Märchendichtungen«
herausgegeben von Jan Assmann
Manesse Verlag, Zürich 2012 (auch als E-Book)

»Echnaton und Zarathrustra. Zur Genese und Dynamik des Monotheismus«
herausgegeben von Jan Assmann und Harald Strohm
Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2012

»Herrscherkult und Heilserwartung«
herausgegeben von Jan Assmann und Harald Strohm
Verlag Wilhelm Fink, München 2010

»Magie und Religion«
herausgegeben von Jan Assmann und Harald Strohm
Verlag Wilhelm Fink, München 2010

»Altägyptische Totenliturgien. Die Klagelieder von Isis und Nephthys in Texten der Griechisch-Römischen Zeit«
von Andrea Kucharek, herausgegeben von Jan Assmann
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2010

»Der Mann Moses und die monotheistische Religion«
von Sigmund Freud, herausgegeben von Jan Assmann
Philipp Reclam, Ditzingen 2010

»Vollkommenheit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2010

»Ägyptische Religion. Totenliteratur«
Aus dem Ägyptischen übersetzt und herausgegeben von Jan Assmann und Andrea Kucharek
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2008

»Sintflut und Gedächtnis. Erinnern und Vergessen des Ursprungs«
herausgegeben von Jan Assmann und Martin Mulsow
Verlag Wilhelm Fink, München 2006

»Die Hebräischen Mysterien oder Die älteste religiöse Freimaurerey«
von Carl L. Reinhold, herausgegeben und mit einem Nachwort von Jan Assmann
Edition Mnermosyne, Neckargemünd 2006

»Verwandlungen«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2006

»Der Ursprung der Geschichte. Archaische Kulturen, das Alte Ägypten
und das frühe Griechenland«
herausgegeben von Jan Assmann und Klaus E. Müller
Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2005

»Der Abschied von den Toten. Trauerrituale im Kulturvergleich«
herausgegeben von Jan Assmann, Franz Maciejewski und Axel Michaelis
Wallstein Verlag, Göttingen 2005 (E-Book 2013)

»Hieroglyphen. Stationen einer anderen abendländischer Grammatologie«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2004

»Altägyptische Totenliturgien. Totenliturgien in den Sargtexten des Mittleren Reiches«
herausgegeben von Jan Assmann und Martin Bommas
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004

»Religionsphilosophische Schriften von Plutarch«
herausgegeben von Herwig Görgemanns mit Jan Assmann und Reinhard Feldmeier
Artemis & Winkler, Düsseldorf/ Zürich 2003

»Hieroglyphen. Stationen einer anderen abendländischen Grammatologie«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2003

»Ägyptische Mysterien?«
herausgegeben von Jan Assmann und Martin Bommas
Verlag Wilhelm Fink, München 2002

»Der Tod als Thema der Kulturtheorie«
von Jan Assmann und Thomas Macho
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001

»Aufmerksamkeiten«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 2001

»Einsamkeit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1999

»Schleier und Schwelle. Band 3: Geheimnis und Neugierde«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1999

»Gerechtigkeit«
herausgegeben von Jan Assmann, Bernd Janowski und Michael Welker
Verlag Wilhelm Fink, München 1998

»Schleier und Schwelle. Band 2: Geheimnis und Offenbarung«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1998

»Schleier und Schwelle. Bd 1: Geheimnis und Öffentlichkeit«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1997

»Text und Kommentar«
herausgegeben von Jan Assmann und Burkhard Gladigow
Verlag Wilhelm Fink, München 1995

»Kultur und Konflikt«
herausgegeben von Jan Assmann und Dietrich Harth
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1990

»Fragen an die altägyptische Literatur. Studien zum Gedenken an Eberhard Otto«
herausgegeben von Jan Assmann, Erika Feucht und Reinhard Grieshammer
L. Reichert, Wiesbaden 1990

»Kanon und Zensur«
herausgegeben von Jan Assmann und Aleida Assmann
Verlag Wilhelm Fink, München 1987

»Schrift und Gedächtnis«
herausgegeben von Jan Assmann, Aleida Assmann und Christof Hardmeier
Verlag Wilhelm Fink, München 1984 (3. Auflage 1998)