Betriebsvergleich und Benchmarking

Der englische Begriff benchmark bedeutet übersetzt Maßstab oder Orientierungspunkt und bezeichnet in der Landvermessung einen fixierten Punkt in der Landschaft, der als Bezugsgröße für weitere Messungen genommen wird. Auf die Wirtschaft übertragen ist Benchmarking als Methode "die kontinuierliche Suche nach Lösungen, die auf den besten Methoden und Verfahren der Industrie, den best practices, basieren und ein Unternehmen zu Spitzenleistungen führen" (Zitat R.C. Camp, Begründer der Methode Benchmarking).

Benchmarking ist also ein Leistungsvergleich zwischen Unternehmen, bei der best practices, höchste Standards und Bestleistungen identifiziert werden können. Der Vergleich mit den Besten hilft dabei, die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens besser und klarer darzustellen. Hieraus lassen sich wirksame Maßnahmen entwickeln, wie Prozesse im eigenen Betrieb optimal ausgerichtet werden können. Dies kann entweder nur einen bestimmten Unternehmensbereich betreffen oder auch die Gesamtleistung eines Unternehmens. Praktische Hilfsmittel und Instrumente des Benchmarking sind Markt- und Konkurrenzanalysen sowie Betriebs- oder Bilanzkennzahlenvergleiche.

Kölner Betriebsvergleich

Der Sortimenter-Ausschuss im Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellt seinen Mitgliedern mit dem Jahresbetriebsvergleich des Kölner Institutes für Handelsforschung (IfH = Kölner Betriebsvergleich) ein kostenloses Benchmarking-Instrument zur Verfügung, welches in unterschiedlichen Ausführungen genutzt werden kann. Bei der Online-Teilnahme sind die Vergleichsmöglichkeiten vielfältiger und lassen sehr individuelle Vergleichoptionen zu.

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