Hilfe in der Krise

Für Unternehmen, die sich in einer Krise befinden, hatte die Kreditanstalt für Wiedraufbau (KfW) bis 2016 die Programme "Runder Tisch" und "Turn-Around-Beratung" zur Verfügung gestellt. Im wesentlichen geht es dabei um die finanzielle Förderung einer Unternehmensberatung in Krisenzeiten.

Nach der Umstrukturierung der öffentlichen Beratungsförderung ist die "Krisenberatung" in dem übergeordneten Programm "Förderung unternehmerischen Know-Hows" aufgegangen, das inzwischen vom Bundesamt für Wirtschaft uns Ausfuhrkontrolle (BAFA) getragen wird. Ziel der Beratung ist es, die Leistungsfähigkeit von in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindlichen Unternehmen sicher- bzw. wiederherzustellen. Das Programm ist in den Rahmenbedingungen auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet. Typische Krisensituationen sind beispielsweise Liquiditätsengpässe, Managementprobleme oder Eigenkapitalschwäche.

In Einzelfällen kann die Beratungsförderung bereits beantragt werden, wenn Unternehmen noch nicht aber voraussehbar (etwa durch den künftigen Wegfalll eines Großkunden oder angekündigte Veränderungen am Standort wie die im Einzelhandel typische Baustelle vor dem Ladengeschäft) in Schwierigkeiten geraten.

Beratung und Beratungsförderung in der Krise

Förderungswürdig sind prinzipiell Unternehmen, die sanierungsfähig sind und nicht im Insolvenzverfahren stehen. Die Mittel werden über das BAFA beantragt. Als Berater stehen grundsätzlich die in der KfW-Beraterbörse gelisteten Unternehmensberater zur Verfügung. Es wird ein Fördersatz von 90 % gewährt bis hin zu einer maximalen Förderhöhe von 2.700 €. Die genauen Rahmenbdingungen hat das BAFA in dem Merkblatt "Unternehmen in Schwierigkeiten" zusammengefasst.   

Weiterhin gibt es auch in den Ländern eine Reihe von Programmen über die Unternehmensberatungen bezuschusst und gefördert werden können. Nähere Informationen erhalten Sie über die Websites der Landeswirtschaftsministerien oder zusammengefasst in der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums. 

Die KfW organisiert in rund 50 deutschen Städten regelmäßig Beratungssprechtage in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern und anderen regionalen Partnern. Über das KfW-Infocenter oder Ihre regionale IHK können Sie sich über Termine der Sprechtage bzw. Informationsveranstaltungen informieren.

Das BMWi bietet ein Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung sowie eine Hotline zur Förder- und Finanzierungsberatung. Nähere Informationen finden Sie hier.

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