
Christoph Bartmann, geb. 1955, studierte Germanistik und Geschichte in Düsseldorf und Wien. 1982 promovierte er. 1983 wurde er Lehrbeauftragter für Neuere Germanistik an der Universität Wien und später DAAD-Lektor an der Universidade Nova, Lissabon. Seit 1988 war er für das Goethe-Institut in Düsseldorf, Prag und München tätig, 1999-2006 leitete er das Goethe-Institut Kopenhagen. 2006/07 wurde er Leiter der Abteilung Wissen und Gesellschaft, heute leitet er die Abteilung Kultur und Information in der Zentrale des Goethe-Instituts in München. Er ist auch Literaturkritiker für die Süddeutsche Zeitung, Die Presse (Wien), Literaturen und den Deutschlandfunk.

Martin Ebel, geboren 1955 in Köln, studierte Romanistik und Germanistik in Köln, Paris und Freiburg (Brsg). Er promovierte 1985 über ein Thema im Umfeld der Kollaboration in Frankreich. 1985-1998 war er Kulturredakteur bei der "Badischen Zeitung" in Freiburg, dann freier Literaturkritiker für große Zeitungen und Radiosender und seit 2002 ist er Literaturredakteur des "Tages-Anzeigers" in Zürich. Er ist Mitglied der Jury der SWR-Bestenliste, 2004-2007 war er Juror beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt. Veröffentlichungen: „Pierre Drieu la Rochelle“ (1985, Schäuble), „Französische Gegenwartsliteratur in Deutscher Übersetzung. Ein Kompendium“ (1987, Niemeyer), „Allein das Zögern ist human. Zum Werk von Markus Werner" (2006, S. Fischer), „Nackt gebadet, gejauchzt bis zwölf. Weltliteratur in Zürich" (Hg., Nagel& Kimche, 2007). Martin Ebel lebt in Pfaffenweiler und Zürich.

Meike Feßmann, geboren 1961 in München, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in München und Berlin. Sie hat über Else Lasker-Schüler promoviert und lebt als freie Literaturkritikerin („Süddeutsche Zeitung“, „Tagesspiegel“ u.a.) in Berlin. 2006 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik.

Jens Jessen, geboren 1955 in Berlin, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München, arbeitete als Verlagslektor in Stuttgart und Zürich und begann 1988 den journalistischen Teil seines Lebens als Feuilleton-Redakteur der FAZ. 1994 wechselte er als Kulturkorrespondent dieser Zeitung nach Berlin, wo er anschließend von 1996 bis 1999 das Feuilleton der Berliner Zeitung leitete. Seit Anfang 2000 ist der Feuilleton-Chef der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Manfred Keiper wurde 1957 in Oldenburg i.O. geboren. Seit 1978 ist er im Buchhandel tätig, zwischenzeitlich arbeitete er freiberuflich als Berater und in der Erwachsenenbildung. 1995 übernahm er die "andere buchhandlung" in Rostock.

Rainer Moritz wurde 1958 in Heilbronn geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik in Tübingen, wo er auch promovierte. Von 1989 bis 2004 war er im Verlagswesen tätig. Heute leitet er das Literaturhaus Hamburg. Er ist Essayist und Literaturkritiker (v.a. für "Neue Zürcher Zeitung", "Literarische Welt", "Die Presse", Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur).
Außerdem ist er als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin und an der Universität Bamberg tätig. Darüber hinaus schrieb er zahlreiche Buchpublikationen zu literarischen und alltagskulturellen Themen und ist Vize-Präsident der Marcel Proust Gesellschaft.

Michael Schmitt, Dr. phil., geboren 1959 in Trier, studierte Geschichte, Germanistik und Buchwesen in Mainz, arbeitete mehrere Jahre als Buchhändler, dann als freier Lektor und seit 1993 als Literaturredakteur beim Kulturkanal 3sat (seit 1995 bei 3sat Kulturzeit) und seit 2003 auch für die ZDF-Literatursendung „Lesen“ mit Elke Heidenreich. Seine Schwerpunkte sind deutschsprachige und angloamerikanische Literatur sowie Kinder- und Jugendliteratur. Als Lehrbeauftragter unterrichtet er an der Philipps-Universität in Marburg und arbeitet als freier Literaturkritiker vor allem für die „Neue Zürcher Zeitung“, für die „Süddeutsche Zeitung“, für „Literaturen“ und für den „Deutschlandfunk“. Er lebt in Wiesbaden.
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