Beratungsförderung

Die öffentliche Hand bietet eine Reihe von Optionen für die Förderung von externen Beratungen. Mehrere ehemalige KfW-Förderprogramme (u.a. Turn-Around-Beratung, Runder Tisch und Gründercoaching) sind dabei 2016 in einem neuen Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-Hows“ aufgegangen, welches vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) getragen wird. Die KfW unterhält weiter die KfW-Beraterbörse; ein Instrument, über welches sich interessierte Unternehmen geeignete Berater nach Branchen- und Themenschwerpunkten herausfiltern können. Viele der in der Unternehmensberaterdatenbank des Börsenvereins gelisteten Berater haben sich auch bei der KfW-Beraterbörse listen lassen, sodass Sie hier in der Branche erfahrene und kompetente Personen finden können.

Beratungsförderung des BAFA

Die einzelnen Beratungsförderungsprogramme der KfW sind 2017 und in ein übergreifendes Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie auf spezielle Programme der Bundesländer übergegangen. Im Kern bleibt die strategische Ausrichtung der Beratungsförderung aber sehr ähnlich und bietet unterschiedliche Kategorien wie neugegründete Unternehmen, bestehende Unternehmen und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeitn. Unterschiede gibt es dabei in der maximalen Förderhöhe, die bei Neugründungen bei maximal 3.200 € (höchstens 80 % der gesamten Beratungskosten) liegt - bei bestehenden Unternehmen jedoch bei lediglich 2.400 € (ebenfalls 80 %). Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderhöhe von bis zu 2.700 € (max. 90 %) beantragen. Nähere Informationen finden sich auf der BAFA-Seite.

Programme der einzelnen Bundesländer

Neben dem BAFA haben auch die Bundesländer eigene Beratungsförderungsprogramme aufgesetzt, die in den Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich etwa bzgl. der absoluten und relativen Förderhöhen sind. Informationen stellen zumeist die Landeswirtschaftsministerien und/oder die Landesförderbanken zur Verfügung. Erster Ansprechpartner sollte jedoch die regionale IHK sein, über welche in der Regel die Antragstellung läuft.

Weitere Möglichkeiten der Beratungsförderung

Neben den Beratungsförderungen des Bundes und er Länder bieten auch kommunale Träger Zuschüsse für Beratungskosten an. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre IHK oder die Träger der kommunalen Wirtschaftsförderung.

Zudem "themenspezifische" Beratungsförderungsangebote, die wiederum überregional angeboten werden. So etwa das BMWi-Programm go digital zur Förderung der Beratung in IT- und Digitalisierungsfragen. Mit dem Programm unternehmensWert Mensch unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Prozessberatungen im Bereich der Personalpolitik.

Wenn Sie hierzu Fragen haben können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren. Wir informieren Sie gerne über die relevanten Programme der Beratungsförderung.