Woraus setzt sich der Wert eines Buches für den Verlag zusammen?

Mehrere Komponenten machen den Wert eines Buches für den Verlag aus.

Zu nennen ist etwa die Reputation des Autors in seinem Fachgebiet oder in der Wahrnehmung des allgemeinen Publikums. Autoren und ihre Bücher verbildlichen das Profil eines Verlags, eine dauerhafte Beziehung zwischen einem renommierten Autor und einem Verlag stärkt die Reputation des Verlags und kann unter Umständen die Gewinnung weiterer Autoren erleichtern.

Auch das Thema eines Buches kann seinen Wert für den Verlag begründen. Bereitet es einen neuen Gegenstand auf, so sichert es die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und verschafft dem Verlag einen Vorsprung im Wettbewerb.

Mit einem Buch kann zudem der Einstieg in ein neues Marktsegment, mithin in einen neuen Absatzkanal verbunden sein.

Zum Wert eines Buches trägt aber auch jene Arbeit bei, die im Verlag geleistet wurde, um aus einem Manuskript ein Buch zu machen, der Mehrwert also, den der Verlag erzeugt: Bilder oder Grafiken, die einen Text illustrieren, werden in der Regel von der Redaktion ausgesucht, entwickelt und erstellt. Ein aufmerksames Lektorat sorgt für Stil und Stringenz, die Herstellung für Form und eine dem Inhalt angemessene Ausstattung.

Schließlich stellen auch die Nutzungsrechte, die ein Urheber dem Verlag zur Verwertung seines Werks überträgt, einen Wert dar. Denn die Rechte sind die Vermögenswerte eines Verlags, das Fundament, auf dem das Unternehmen gebaut ist.