
Geboren 1969 in Krefeld, studierte Richard Kämmerlings Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln und Tübingen. Seit 1997 arbeitete er als Literaturkritiker und Journalist für den WDR, die NZZ und die FAZ. Seit 2000 ist er als Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tätig, seit 2001 als Literaturredakteur.

Michael Lemling, geboren 1964 in Trier, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Trier und Marburg. Studienabschluss 1992 als Magister Artium. Nach seiner Umschulung zum Buchhändler in der Marburger Buchhandlung Roter Stern folgten Geschäftsleitungen in der Marburger Buchhandlung am Markt (1996 bis 1999) und der Frankfurter Buchhandlung Carolus (1999 bis 2006). Seit Juni 2006 ist er Geschäftsführer der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl. Von 2001 bis 2006 war er Vorsitzender des Landesverbandes Hessen im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Seit 2007 gehört er der Jury des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik an.

Der Literaturkritiker Martin Lüdke, wurde am 9. April 1943 in Apolda (Thüringen) geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Soziologie, Germanistik und Politik war er von 1976 bis 1978 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem sozialwissenschaftlichen Institut des Bundes in München (SOWI) tätig. Bis 1984 lehrte er als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, später war er an verschiedenen Universitäten in den USA Gastprofessor. 1985 bis 1990 arbeitete er als Redakteur beim Hessischen Rundfunk (Fernsehen/Kultur), seit 1990 beim Südwestfunk, dem heutigen SWR, zunächst in Baden-Baden, ab 1996 in Mainz. Seit Sommer 2003 ist er Courtesy Professor der University of Florida, Gainesville, FL, USA. Er schreibt für die Frankfurter Rundschau, DIE ZEIT, DER SPIEGEL und LITERATUREN. Martin Lüdke lebt in Frankfurt am Main.

Geboren 1954 in Dortmund, studierte Lothar Müller Germanistik und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg/Lahn und promovierte 1985 über Karl Philipp Moritz. Anschließend war er mehrere Jahre Gastmoderator des Radio-Kulturmagazins "Texte und Zeichen" im NDR. Von 1997 bis 2001 war er Redakteur im Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Lothar Müller ist heute Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. 2000 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik und 2008 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für Literaturkritik und Essay ausgezeichnet.

Iris Radisch wurde 1959 in Berlin geboren. In Tübingen und Frankfurt studierte sie Germanistik, Romanistik und Philosophie. Berufstätig wurde sie als Literaturredakteurin. Sie schrieb für die Frankfurter Rundschau, ehe sie 1990 ins Feuilleton der ZEIT wechselte, wo sie noch heute tätig ist. Neben Gastprofessuren in St. Louis / USA und Göttingen, übernahm sie Moderationen bei verschiedenen Fernsehsendern für Sendungen wie „Das literarische Quartett“ (ZDF) und „Bücher, Bücher“ (HR). Zurzeit moderiert sie den „Literaturclub“ des Schweizer Fernsehens. Zwischen 1995 und 2000 war sie Mitglied, zwischen 2003 und 2007 Vorsitzende der Jury des Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preises.

Die Essayistin, Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin Daniela Strigl wurde 1964 in Wien geboren. Sie studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theaterwissenschaft. Danach, von 1992-1994, war sie verantwortlich für das Literaturprogramm der Walter Buchebner Gesellschaft im Kunsthaus Mürzzuschlag. 1995-1998 arbeitete sie als Chefredakteurin für die Kulturzeitschrift „was“. Sie war Mitveranstalterin des Festivals „Literatur im März“ in Wien zwischen 1996 und 2001. Von 2003 bis 2008 war sie in der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises. Sie war 2005 Scholar in Residence an der Universität Rutgers, New Jersey und seit 2007 lehrt sie am Institut für Germanistik der Universität Wien. Daniela Strigl erhielt 2001 den Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik und 2006 den Max Kade Essay-Preis.

Hubert Winkels, 1955 zwischen Düsseldorf und Köln geboren, lebt in Düsseldorf und arbeitet in Köln. Er studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über deutsche Gegenwartsliteratur. 1982 - 1985 arbeitete er als Zeitschriftenredakteur und 1985 - 1988 als freier Schriftsteller. Seit 1997 ist er Literaturredakteur des Deutschlandfunks in Köln. Er moderierte unter anderen die Fernsehsendungen „0137“ auf Premiere (1993); „Dichterclub“ auf SWF (1996 - 98), „Die Bestenliste“ auf SWR und 3-Sat (1998-2002). 1997 lehrte er als „Critic in residence“ in St. Louis, Missouri, 1998 als Gastprofessor für „Literatur und Medien“ an der Gesamthochschule Essen sowie 1999/2000 und 2003/2004 als Gastprofessor für Literaturkritik an der Georg August Universität Göttingen. 2007 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.
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