Ausstellung "Widerreden - Worte gegen Gewalt" - Vorankündigung

Anlässlich der 60. Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zeigt der Börsenverein im Oktober 2009 auf der Frankfurter Buchmesse und in der Paulskirche zu Frankfurt die Foto-Ausstellung „Widerreden – Worte gegen Gewalt“ und veröffentlicht im Verlag der MVB ein dazu gehörendes Buch mit dem Titel „Bewegte Geschichte und große Debatten“. Ab Januar 2010 kann die Ausstellung zum Selbstkostenpreis gemietet werden.
Allgemeines zur Ausstellung

Seit 1950 wird der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Die Verleihung des Preises zählt, nach sechs Jahrzehnten unter der Obhut des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zu den jährlichen Höhepunkten der gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Frieden und Verständigung in Deutschland.         

Zahlreiche Debatten, die für die gesellschaftliche Entwicklung auch über die Grenzen hinaus von großer Bedeutung waren, wurden in der Paulskirche – dem Ort der Verleihung – durch die Reden der Preisträger aber auch vieler Laudatoren in Gang gesetzt.

Sechzig Frauen und Männer aus vielen Ländern der Welt haben bislang für ihr literarisches, wissenschaftliches oder künstlerisches Lebenswerk den Preis erhalten. Der Friedenspreis hat dabei seinen eigenen Charakter entwickelt, der mit denen anderer Auszeichnungen nicht zu vergleichen ist. Politische Aktivität und konkrete Friedensarbeit sind gewünscht. Der Preis ehrt aber vor allem jene Menschen, die durch ihre Persönlichkeit und durch die in ihrem Werk durchscheinende Geisteshaltung eine Auseinandersetzung mit Frieden und Verständigung hervorrufen.    

Philosophen wie Ernst Bloch und Jürgen Habermas, Wissenschaftler wie Alexander Mitscherlich und Saul Friedländer, Theologen (Augustin Bea und Friedrich Schorlemmer), Literaten (Max Frisch und Orhan Pamuk), aber auch Künstler wie Yehudi Menuhin und Anselm Kiefer sowie Persönlichkeiten wie Janusz Korczak, Albert Schweitzer und Theodor Heuss – sie alle wurden mit dem Friedenspreis ausgezeichnet und stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Download

Die detaillierten Informationen zum Aufbau und den Mietbedingungen der Ausstellung sowie das Anmeldeformular können interessierte Bibliotheken, Schulen, Universitäten, Literaturhäuser, Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Buchmessen und andere Institutionen als PDF-Dokument herunterladen:

Kontakt

Martin Schult
Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Schiffbauerdamm 5
10117 Berlin
Telefon: 030/2800 783-44
Fax: 030/2800 783-50
E-Mail: m.schult@boev.de  

Bild 1: Friedenspreis-Verleihung 1950, Max Tau und Urkunde (Foto: Archiv Friedenspreis)
Bild 2: Friedenspreis-Verleihung 1970, Ehepaar Myrdal (Foto: Archiv Friedenspreis)