BuchCamp 2011: Von Lessing zu Lessig

Andrea Kamphuis

Von Lessing zu Lessig: Was Crowdfunder, Entrepreneurial Journalists und Selbstverleger von der res publica literaria der Aufklärung lernen können von Andrea Kamphuis

Inhalt:

Diese Session gab einen Überblick über die Selbstverlags- und Subskriptionsmodelle der Aufklärung. Letztlich sind fast alle Crowdfunding-Experimente der Aufklärer gescheitert.
Die Motivation vieler heutiger Crowdfunder, selbstverlegender Autoren und selbstvermarktender Journalisten ähnelt der Unzufriedenheit der Aufklärer mit dem etablierten Buchhandels- und Verlagswesen. Viele wichtige Werke werden in Deutschland einfach nicht verlegt. Wenn wir das ändern wollen, sind wir gut beraten, von den Fehlern, aber auch von der Unternehmungslust, Scharfzüngigkeit und Findigkeit der Aufklärer zu lernen.

Leitfragen:

Was können wir zum Thema Crowdfunding von der res publica literaria lernen?

Ergebnisse/ Erkenntnisse:

Im Vergleich zu den Selbstverlegungsversuchen zur Zeit der Aufklärung haben die heutigen Crowdfunder einen entscheidenden Vorteil: Das Internet. Dadurch werden Mailingaktionen möglich und die Aktivierung der „Fanbasis“ fällt so viel leichter. Jedoch ist auch dies kein Allheilmittel für den Erfolg des Selbstverlegens. Damals wie heute ist das Crowdfunding bei Büchern schwierig und funktioniert nicht immer.

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