BuchCamp 2011: Transmedia Storytelling in der Verlagsbranche

Dorothea Martin

Inhalt:
Wo sind Geschichten zuhause? Wie können sie mit Hilfe von unterschiedlichen Medien aufgegriffen und vielfältig genutzt werden? Wie schafft man Marketingmaßnahmen, die für die Fans einen Mehrwert darstellen und zum Communitybulding beitragen?

Leitfragen:
Was heißt transmedia genau, wie funktioniert transmedia Storytelling in der Buchbranche und können sich das nur die großen Verlage leisten?
Wie viele Fans erreicht man mit einer ARG-Aktion? Wie viele Mitspieler werden angesprochen? Sind es unterschiedliche Zielgruppen, die angesprochen werden?

Wie ist der Erfolg messbar? Haben sich schon Kriterien entwickelt?

Ergebnisse / Erkentnisse:
Anhand des Beispiels von Alternate Reality Game (ARG) wird aufgezeigt, wie Geschichten z.B. in Form von Spielen aufgegriffen werden können. Hierbei handelt es sich um eine effektive Form des Onlinemarketings mit dem Effekt des Communitybuildings, bei der u.U. bis zu 5.000 Fans im Alter zwischen 15 und 55 erreicht werden können. Die Spielder sind nicht immer unbedingt auch Käufer des Buches, fungieren aber als Multiplikatoren, auch die Presseresonanz ist teilweise vorhanden. Allerdings ist eine komplette ARG-Szenerie, die die Fans als reales Rollenspiel nachspielen können und über die sie hinaus auch noch den Zugang zu der Geschichte des Buches bekommen, eine kostspielige und komplexe Methode des Transmedia Stroytelling. Ein weiterer Vorschlag wäre es mit Hilfe von Crowdsourcing-Aktionen vor Ort Communities aufzubauen.

Und wie geht es weiter?
Die Teilnehmer äußern den Wunsch, dass das Thema ARG häufiger in der Branchenpresse aufgenommen und diskutiert wird.

Präsentationsfolien

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