D2: DRM – Schutz oder Schaden?

Mela Eckenfels

Inhalt:

Stark verklebte Tüten mit Gummibärchen werden verteilt, die dem DRM entsprechen sollen. Inhalt nur erreichbar bei Verletzung des DRM.

Entfernen der Verpackungsfolie = Entfernen des Kopierschutzes. Gummibärchen weitergeben = Missachtung des Kopierschutzes.

Thesen:

DRM benachteiligt nur ehrliche Kunden.

Kunden verlieren erworbene Ware (z.B. wenn Unternehmen DRM-Server abschalten)

Es gibt kein sicheres DRM – DRM funktioniert wie ein Container für den Inhalt. (Der Inhalt selbst ist nicht codierbar.) D.h., dass dieser Container immer entfernt werden kann.

Mit DRM werden Kunden an eine Plattform gebunden.

Mit DRM erlangt man bessere Kontrolle über veröffentlichte Texte und kann beeinflussen, wann und wie der Kunde sie liest. (z.B. Abspielbarkeit in bestimmten Wohnräumen) Einwand: urspr. entstanden für Unis (auf Campus lesbar, außerhalb nicht.)

Mit DRM kann Konsumverhalten besser analysiert werden.

DRM behindert Barrierefreiheit.


Leitfragen / Ergebnisse / Erkenntnisse / Vorschläge:

Modelle der Branche müssen sich daran messen können, sonst werden die Kunden es nicht akzeptieren.

Die Buchbranche sollte der Musik folgen und den DRM abschaffen.

Mangelnde Verfügbarkeit ist für die Branche (die Hersteller) ein Grund, DRM zu benutzen, weil Nachfrage nicht befriedigt werden kann.

Verlage stehen unter Druck, Lösung zu finden. Denn Amazon is das Modell. Kindle ist zwar ein DRM-Gefängnis, aber ein offenes und bequemes. Es werden innerhalb von DRM viele Freiheiten geboten.

Die Branche bindet zu viel Kapital und Personal in einen Kopierschutz, der nicht sicher ist. 

Präsentation