D5: Self-Publishing-Autor: Erfahrungen

Andreas Artmann und Hagen Graf

Inhalt:

Streitgespräch zwischen einem selbstpublizierendem Autor und einem Verlagsmenschen, der auch elektronische Dienstleistungen zum Repertoire der Verlage zählt.
Anda Artmann berichtet von der App-Entwicklung zu den Büchern von Miriam Pharo, in die viel Arbeit und Mühe geflossen, die jedoch kaum Abverkauf finden. Dafür konnte ein schöner PR-Erfolg mit einem Bericht in der SZ erzielt werden. Hagen Graf berichtet dagegen von seinem Autorenleben ganz ohne Verlagsunterstützung, in dem er verschiedenste Plattforme und Dienste nutzt, um seine Bücher in verschiedenen Formaten zu publizieren. In einer Zusammenarbeit mit Verlagen sieht er damit einhergehenden Einschränkungen und für ich entstehende Begrenzungen als sehr kritisch und kompliziert; ihm entstünde kein Mehrwert durch die Zusammenarbeit mit einem Verlag. Andererseits wären die Leistungen eines Verlages für die technische Umsetzung und Form bei klassischeren Erscheinungsformen hilfreich.

Leitfragen / Ergebnisse / Erkenntnisse / Vorschläge:


Rege diskutierte Fragen und Problemfelder waren z.B.
Müssen Verlage ihr Selbstverständnis und Dienstleistungsangebot darauf anpassen, um auch für Selfpublisher attraktiv zu sein?
Liegt die Zukunft im Flatrate-Lesen, in dem Themen gekauft werden? Haben wir zu viele Bücher?
Das Problem beim Selfpublishing ist, dass jeder ein Spezialist ist, und nicht alles kann – hier sind die Leistungen der Verlage für den Autor gefragt und wertvoll.

Blogbeitrag zur Session von Hagen Graf: Hagen Graf's blog