Verlage im Dritten Reich

Johannes Eckert

Interview

Inhalt

Aus einem persönlichen Bezug begann der Referent zum Thema Drittes Reich/Euthanasie-Morde im Raum Frankfurt/Offenbach zu recherchieren.

Dabei ist er bei einigen renommierten Verlage (Thieme, Springer, Reclam) auf Bücher zum Thema Rassenbiologie/Rassenhygiene gestoßen, die von angesehenen Wissenschaftlern der Zeit verfasst wurden. In den Datenbanken und auf den Verlags-Websites sind dazu aber keine Hinweise zu finden.

Weitere genannte Beispiele:

  • Übernahme des jüdischen Otto-Liebmann-Verlag durch C.H. Beck; die Töchter des Verlagsgründers werden später in Auschwitz getötet
  • Arisierung des berühmten Musikverlags C.F.Peters
  • Oldenbourg veröffentlichte Rechenbücher, in denen Schüler die Kosten für behinderte Menschen ausrechnen sollten

 

Fazit / Weitere Schritte

Dem Referenten geht es nicht darum diese Verlage "anzuklagen", sondern er plädiert dafür, dass die "Geschichten zu Ende erzählt" werden. Es sollte allen, gerade aber Studenten, die mit den Büchern dieser renommierten Verlage heute studieren, einfacher gemacht werden, ohne aufwendige Recherche auf solche Informationen zu stoßen.
Er wird mit den Verlagen in Verbindung treten, mit der Bitte, dass einzelne Aspekte noch besser zugänglich gemacht werden könnten.

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