3. Zielformulierung

All diese Überlegungen/Argumente sind nur die Basis für eine Existenzgründung, für sich allein gesehen reichen sie nicht aus! Der Idee muss ein Zielsetzungsprozess folgen. Schon der römische Dichter und Philosoph Seneca wusste zu berichten: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger.“

Ein Ziel ist ein Traum mit Ultimatum!

Der Zielsetzungsprozess umfasst folgende Schritte:
Zielfindung: Was will ich?

  • Formulierung der Wunsch- und Lebensziele.

  • Definition der persönlichen und beruflichen Leitbilder.

Situationsanalyse: Was kann ich?

  • Bestandsaufnahme der persönlichen Ressourcen:
    - Stärken und Schwächen
    - Finanzen
    - Zeit

  • Soll-/Ist-Vergleich

Passen Wunsch und Wirklichkeit zusammen? Im günstigsten Fall ja, aber das ist selten. Im ungünstigsten Fall ist das Vorhaben „gestorben“. Dazwischen liegen viele Möglichkeiten, die die Kreativität jedes Existenzgründers fordern. Doch dieser wichtige Prozess ist notwendig, wenn die Gründung kein reines Abenteuer werden soll.

Zielformulierung: Was werde ich wie und wann konkret in Angriff nehmen?

  • Genaue Formulierung des Ziels möglichst mit Checkliste und Zeitangabe (Ultimatum).

  • Daraus folgend:
    - Formulierung des Unternehmenskonzeptes
    - Neugründung oder Übernahme?
    - Definition der Zielgruppe





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