Buch- und Titelproduktion
Auf zu neuen Dimensionen: 2008 haben die deutschen Verlage zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Bücher und Druckerzeugnisse im Gesamtwert von 4,5 Milliarden Euro produziert – 47 Millionen Exemplare mehr als im Vorjahr. Damit geht die Produktionskurve – abgesehen von einem kleinen Knick 2006 – kontinuierlich nach oben.
Auch wenn die deutschen Verlage mehr Exemplare produziert haben denn je: Die Zahl der Neuerscheinungen (Erst- und Neuauflagen) ist 2008 um 2,3 Prozent auf 94.276 Titel gesunken.
12.504 Titel wurden in NRW produziert. Der Anteil an der Gesamtproduktion Deutschlands beträgt damit 15 Prozent. Bayern produziert 18,1 Prozent aller Titel, Baden-Württemberg 12,6 Prozent und Berlin-Brandenburg 11,7 Prozent. Hessen folgt mit 9,2 Prozent. Den ersten Rang belegt München mit 9.614 Titeln. Es folgt Berlin mit 9.495 vor Stuttgart (4.114), Hamburg (3.763) und Frankfurt am Main mit 3.569 Titeln. Auf Rang 6 liegt Köln mit 2.051 Titeln in Erstauflage.Die meisten Novitäten erscheinen im Belletristik-Bereich, mit 14.800 Titeln liegt der Anteil dieser Warengruppe im Bereich der Neuerscheinungen bei 17,7 Prozent. Auch die deutsche Literatur stiegt von 11,7 auf 12,6 Prozent. Auf Platz drei liegt nach wie vor das Kinder- und Jugendbuch, das jetzt gut 7.300 Erstauflagen zur Jahresproduktion beisteuert und ein Plus von 8,1 Prozent verzeichnet. Die Schulbücher verzeichnen die höchste Wachstumsrate: Die Zahl der Novitäten kletterte von 3.690 auf 4.943 Titel – ein Plus von knapp 34 Prozent.


