Jahresversammlung der AG Publikumsverlage 2011

am 19. und 20. Januar 2011 in München

Mit einem Appell an das ZDF starten die deutschen Publikumsverlage in das Jahr 2011. „Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt seinen Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender beim Thema Literatur und Lesen nur ungenügend wahr“, so die Kritik.


Nach der Absetzung der „Vorleser“ Ende 2010 finde Literatur derzeit dort in einer eigenständigen Sendung nicht mehr statt. „Die Arbeitsgemeinschaft der Publikumsverlage fordert die Programmverantwortlichen des Senders auf, sich dieses Themas intensiv anzunehmen. Bücher bestimmen unsere kulturelle Identität. Literatur und Lesen sollte deshalb auch künftig einen zentralen Stellenwert im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens haben“, appellieren die Verleger in einer gemeinsamen Erklärung, die heute auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Publikumsverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels in München verabschiedet wurde.

Für die Wahlperiode bis 2014 haben die Mitglieder zudem einen neuen Vorstand gewählt. Peter Kraus vom Cleff (Rowohlt Verlag) bleibt im dreiköpfigen Vorstand weiter vertreten. Neu im Gremium sind Markus Klose (Hoffmann und Campe) und René Strien (Aufbau). Sie lösen Joachim Unseld (Frankfurter Verlagsanstalt) und Rudolf Frankl (Deutscher Taschenbuch Verlag) ab, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatten.

Die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage vertritt die speziellen Interessen der Belletristik- und Sachbuchverlage im Börsenverein und gegenüber der Öffentlichkeit. Rund 150 Mitgliedsverlage sind hier organisiert.

Den vollständigen Appell der AG Publikumsverlage finden Sie hier.

Das Grußwort von Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins, finden Sie hier

Jahresversammlung AG Publikumsverlage 2010

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Jahresversammlung der AG Publikumsverlage 2011

Mit einem Appell an das ZDF starten die deutschen Publikumsverlage in das Jahr 2011. „Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt seinen Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender beim Thema Literatur und Lesen nur ungenügend wahr“, so die Kritik.


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