| |
|
Vertriebswege Sortiment *, Warenhaus *, E-Commerce (gesamt) | |
1. Editionsformen - Umsatzveränderung Dezember 2010 gegenüber Vorjahresmonat

2. Warengruppen - Umsatzveränderung Dezember 2010 gegenüber Vorjahresmonat

|
|
|
| Vertriebsweg Sortiment |
| Kurzkommentar zur Situation im Buchmarkt: |
| Einbußen im Weihnachtsgeschäft Nach einem positiven Abschluss des Novembers mussten die Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce im Dezember einem Umsatzrückgang von 5 Prozent hinnehmen. Für das Gesamtjahr resultiert aus dieser Entwicklung für die drei Vertriebswege ein leichtes Umsatzplus von 0,4 Prozent. Insbesondere für Hörbücher und Taschenbücher wurde im Dezember weniger Geld ausge-geben als im Vorjahr. Die Umsatzrückgänge belaufen sich bei diesen beiden Editionsformen auf minus 6,8 bzw. minus 6,6 Prozent. Aber auch bei Hardcovern wurde ein Umsatzrück-gang verzeichnet. Er liegt bei 4,2 Prozent. Einzig im Umsatzplus war im Dezember die Warengruppe Sachbuch mit plus 19,9 Prozent. Alle anderen Warengruppen mussten deutliche Umsatzeinbrüche hinnehmen. Die stärksten Rückgänge hatten die Warengruppen Reisen (minus 10,8 Prozent), Belletristik (minus 9,1 Prozent) sowie Ratgeber (minus 8,9 Prozent). Für die weiteren Warengruppen wurden fol-gende Umsatzrückgänge verzeichnet: Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (minus 7,6 Prozent), Geisteswissenschaften, Kunst, Musik (minus 6,8 Prozent), Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (minus 5,9 Prozent), Kinder- und Jugendbücher (minus 5 Prozent). Dr. Christoph Kochhan
|
| Sonderthema "Belletristik" |
| (* nur Barumsätze) |
| Belletristik: Umsatzentwicklung 2010 gegenüber Vorjahr
|
| Belletristik: Umsatzverteilung 2010
|
| Belletristikmarkt stabil auf hohem Niveau Um 0,1 Prozent ging der Umsatz mit belletristischer Literatur im Jahr 2010 zurück. Damit konnte sich die Belletristik nach zwei Jahren Umsatzanstieg in 2008 (plus 8,1 Prozent) und 2009 (plus 6,9 Prozent) auf diesem hohen Niveau etablieren. Dr. Christoph Kochhan | |
|
| |
|
| Der Buchmarkt in Deutschland setzt sich aus unterschiedlichen Vertriebswegen zusammen (Marktanteile beziehen sich auf das Jahr 2009). Das "Handelspanel Buch" deckt bisher ausschließlich die rot schraffierten Vertriebswege ab: Sortimentsbuchhandel, Warenhäuser und E-Commerce. |
| Der Branchen-Monitor BUCH basiert auf den von media control GfK International im "Handelspanel Buch" erhobenen Daten. Die statistische Grundlage des Panels bilden 1.400 Points of Sale. Basis sind alle Abverkäufe der an der Stichprobe teilnehmenden Händler, welche über die Kassensysteme erfasst werden und eindeutig identifizierbar sind. (Erhebungszeitraum: jeweils der erste bis letzte Verkaufstag eines Monats.) | |
|
| |
| Weitere Informationen zum Buchmarkt finden Sie auf unseren Internetseiten unter www.boersenverein.de. Wir freuen uns über Ihre Reaktionen unter bmb-feedback@boev.de. Wenn Ihnen der Branchen-Monitor BUCH-Newsletter gefallen hat, dann leiten Sie ihn doch einfach weiter an Bekannte oder Kolleginnen und Kollegen! Abonnieren kann man den Newsletter unter www.boersenverein.de. An dieser Stelle können Sie ihn auch jederzeit abbestellen. |
| © 2011, Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Frankfurt am Main |
Titelproduktion
Lizenzen und Übersetzungen
Die Zahl der Übersetzungen ist 2010 um 3,1 Prozent gesunken. Nachdem 2008 mit 11.903 Übersetzungen eine kräftige Steigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht wurde, ging die Anzahl der Übersetzungen 2009 auf 11.800 und in 2010 auf 11.439 Titel zurück. Stabil geblieben ist der Anteil der Übersetzungen an der gesamten Titelproduktion in Deutschland: Mit 12,8 Prozent liegt er leicht über dem der Vorjahr (2008: 12,6 Prozent, 2009: 12,7 Prozent).
Im Lizenzgeschäft gab es 2010 einen deutlichen Aufschwung: Es wurden 30% mehr Lizenzen an ausländische Partner verkauft als im Vorjahr. Dies entspricht dem Abschluss von 8.191 Kaufverträgen. 2008 war die Anzahl der verkauften Lizenzen um 17,6 Prozent auf 7.605, 2009 um 17,4 Prozent auf 6.278 gesunken. Intensiviert haben sich 2010 vor allem die Geschäftsbeziehungen mit China, das mit 789 Lizenzen erstmals wichtigster Handelspartner wird. Spanien stieg von Rang fünf auf Rang zwei (646 Lizenzen), während Polen mit 578 Lizenzen nur noch den dritten Platz belegt.
Jobbörse
Redakteur/in, Cornelsen Verlag, Berlin
Berlin-Brandenburg
Vertriebsorientierte/r Teilzeitmitarbeiter/in, Expert Verlag, Renningen
Baden-Württemberg
Lektor/in, Knesebeck Verlag, München
Bayern



<>

