Kampagnen
Kampagnen zur Aufklärung und ÖffentlichkeitsarbeitDer Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. hat mit dem Logo „Nur original ist legal“ einen Eyecatcher entwickelt, den auch Mitglieder des Börsenvereins im Rahmen eines Lizenzvertrags für Hörbücher und in als Banner in Downloadportalen einsetzen können. Ansprechpartnerin im Börsenverein: Verena Sich
Die Arbeitsgruppe Piraterie des Börsenvereins hat einen CD-Rohling mit „Do’s und Dont’s“ zum Thema Privatkopie bedruckt und verteilt diese kostenlos an Endverbraucher.
Die Deutsche Filmwirtschaft wendet sich mit der Kampagne „Hart aber gerecht“ in TV- und Kinospots, Anzeigen, aber auch Aktionen wie „Knast on Tour“ und Formen des viralen Marketings an die Zielgruppe. Auf drastische Weise soll über die Folgen des Raubkopierens für den Raubkopierer aufmerksam gemacht und Nutzer abgeschreckt werden. Teil der Kampagne sind Unterrichtsmaterialien, die Lehrer gezielt einsetzen können.
http://www.hartabergerecht.de
Die Zukunft Kino Marketing GmbH hat als Initiative RESPE©T COPYRIGHTS ebenfalls Unterrichtsmaterialien erstellt.
http://www.respectcopyrights.de
Die Musikindustrie und die Phonoverbände, namentlich die Deutsche Landesgruppe der IFPI e.V., betreiben seit mehreren Jahren vielfältige Kampagnen der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit. Einige davon werden hier kurz vorgestellt. Ansprechpartner in Bezug auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der IFPI ist Herr Dr. Hartmut Spiesecke (spiesecke@phono.de):
Der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen e.V. (VUT) distanziert sich deutlich von der Haltung der Musikindustrie und startet die Kampagne "Respect The Music".
Mit der Kampagne sollen drei Dinge deutlich gemacht werden:
1. DRM und Kopierschutz sind nicht die Lösung des Problems der Musikindustrie. Sie führen beim Konsumenten zu Konsumverdrossenheit und treiben diese dadurch in die Piraterie.
2. Wir brauchen ein starkes Urheberrechtsgesetz, welches die neuen digitalen Formen von Musikverbreitung und Konsum unterstützt und die Voraussetzungen für moderne Vergütungsmodelle schafft. Das geänderte Gesetz muss faire Bedingungen für die kreative Branche schaffen und bedarf deshalb einer grundsätzlichen Überarbeitung.
3. Die strafrechtliche Verfolgung von P2P Usern löst das Problem der Piraterie nicht und macht Fans zu Kriminellen.
Den Auftakt der Kampagne "Respect The Music" bildet der Launch der Webseite http://www.respect-the-music.com, die kontinuierlich Informationen über die Haltung der Indies zu Themen wie Kopierschutz/DRM, neuen Verbreitungsformen von Musik und Urheberrecht bereithalten wird.
"Texts don't grow on Trees!" ist eine Initiative des European Writers' Congress. Mehr Informationen zur Kampagne unter http://www.yourauthor.org
Der Zeitbild Verlag und die Microsoft Deutschland GmbH haben ein Copyright-Unterrichtspaket geschnürt (RERUM "Copyrights im digitalen Zeitalter"). Die zusammengestellten Materialien informieren Lehrer darüber, wie man Jugendliche nachhaltig mit den Grundlagen des Urheberrechts vertraut machen kann. http://zeitbild-de.academy4.com/index.php4?p_id=35&lang=1
Die Arbeitsgruppe Piraterie des Börsenvereins hat einen CD-Rohling mit „Do’s und Dont’s“ zum Thema Privatkopie bedruckt und verteilt diese kostenlos an Endverbraucher.
Die Deutsche Filmwirtschaft wendet sich mit der Kampagne „Hart aber gerecht“ in TV- und Kinospots, Anzeigen, aber auch Aktionen wie „Knast on Tour“ und Formen des viralen Marketings an die Zielgruppe. Auf drastische Weise soll über die Folgen des Raubkopierens für den Raubkopierer aufmerksam gemacht und Nutzer abgeschreckt werden. Teil der Kampagne sind Unterrichtsmaterialien, die Lehrer gezielt einsetzen können.
http://www.hartabergerecht.de
Die Zukunft Kino Marketing GmbH hat als Initiative RESPE©T COPYRIGHTS ebenfalls Unterrichtsmaterialien erstellt.
http://www.respectcopyrights.de
Die Musikindustrie und die Phonoverbände, namentlich die Deutsche Landesgruppe der IFPI e.V., betreiben seit mehreren Jahren vielfältige Kampagnen der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit. Einige davon werden hier kurz vorgestellt. Ansprechpartner in Bezug auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der IFPI ist Herr Dr. Hartmut Spiesecke (spiesecke@phono.de):
- Im Rahmen der "SchoolTour" werden an mehreren allgemeinbildenden Schulen in ganz Deutschland Musikprojektwochen durchgeführt. Jugendliche werden dabei mit Musikproduktionen und deren gesellschaftspolitischen Hintergründen vertraut gemacht. Es werden Projektgruppen gebildet, die bestimmte Themen bearbeiten. So werden in der Gruppe „Pop und Politik“ am Beispiel ausgewählter Künstlerinnen und Künstler und deren Musik „erörtert, wie musikalische Stilmischung und -bildung mit Kultur und gesellschaftlicher Integration von Einwanderern zusammenhängen. Politische Diskussionen haben hier ebenso Raum wie die Einführung in musikalische Remix-Technik und die Frage nach der politischen Funktion von Popmusik. Die Schüler und Schülerinnen können selbst musikalisch experimentieren“ (vgl. die Vorstellung des Projekts auf der Website der IFPI: http://www.ifpi.de/news/news-277.htm). Es gibt die Gruppe „Medien und Kultur“, die das Verhältnis von Medien und Kultur anhand des Musikfernsehens und seiner Rolle für die Musikszenen beleuchten. Die Schüler stellen ihr eigenes Programm zusammen, lernen Interview-Techniken und die Konzeption einer Sendung. Daneben gibt es auch weniger „bunte“ Gruppen wie die Projektgruppe „Musikwirtschaft“, in der man sich z.B. mit Fragen des Urheberrechts, des Marketings oder des Vertriebs beschäftigt. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse der Gruppen bei einem Schulfest präsentiert, es treten z.B. die Schülerbands mit den von ihnen komponierten Liedern auf. Durch die „SchoolTour“ sollen Schüler zum einen Kreativität erlernen. Zum anderen soll ihnen der Wert kreativer Leistungen vermittelt werden.
- Die Info-Website http://www.pro-musicorg.de, die von großen Labels unterstützt wird, nimmt sich Fragen rund um das Thema „Musik machen“ an. So gibt es Zitate von Künstlern zum Thema Raubkopien, Antworten auf urheberrechtliche Fragen, Erklärungen von Künstlern, wie Musik entsteht, aber auch ein Verzeichnis der legalen Online-Music-Stores.
- Im Herbst letzten Jahres hat die IFPI zusammen mit der Filmindustrie das Computerprogramm „Digital File Check“ (http://www.ifpi.de/news/news-656.htm) entwickelt. Das Programm sucht Filesharing-Programme und blockiert oder deinstalliert diese. Auf Wunsch werden auch alle zum Herunterladen freigegebenen Ordner gelöscht. Das Programm steht unter http://www.ifpi.org/dfc/downloads/dfc.html zum kostenlosen Download bereit. In den ersten Tagen wurde es mehrere tausend Mal heruntergeladen.
- Die Jugendschutzorganisation Childnet hat einen Leitfaden für Eltern veröffentlicht, der in deutscher Sprache auf der oben bereits beschriebenen Seite www.pro-musicorg.de heruntergeladen werden kann. Unter dem Titel "Jugendliche, Musik und das Internet" informiert er über „Tauschbörsen“, die Vermeidung jugendgefährdender Inhalte sowie datenschutz- und urheberrechtliche Fragen. Für Einzelheiten siehe die Informationen der IFPI unter http://www.ifpi.de/news/news-601.htm.
- Für 2006 plant die IFPI Lehrerfortbildungseinheiten. In etwas 30-50 Bänden sollen Materialien rund um das Thema Musik im Internet für Lehrer bereitgestellt werden, die diese im Unterricht verwenden können.
Der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen e.V. (VUT) distanziert sich deutlich von der Haltung der Musikindustrie und startet die Kampagne "Respect The Music".
Mit der Kampagne sollen drei Dinge deutlich gemacht werden:
1. DRM und Kopierschutz sind nicht die Lösung des Problems der Musikindustrie. Sie führen beim Konsumenten zu Konsumverdrossenheit und treiben diese dadurch in die Piraterie.
2. Wir brauchen ein starkes Urheberrechtsgesetz, welches die neuen digitalen Formen von Musikverbreitung und Konsum unterstützt und die Voraussetzungen für moderne Vergütungsmodelle schafft. Das geänderte Gesetz muss faire Bedingungen für die kreative Branche schaffen und bedarf deshalb einer grundsätzlichen Überarbeitung.
3. Die strafrechtliche Verfolgung von P2P Usern löst das Problem der Piraterie nicht und macht Fans zu Kriminellen.
Den Auftakt der Kampagne "Respect The Music" bildet der Launch der Webseite http://www.respect-the-music.com, die kontinuierlich Informationen über die Haltung der Indies zu Themen wie Kopierschutz/DRM, neuen Verbreitungsformen von Musik und Urheberrecht bereithalten wird.
"Texts don't grow on Trees!" ist eine Initiative des European Writers' Congress. Mehr Informationen zur Kampagne unter http://www.yourauthor.org
Der Zeitbild Verlag und die Microsoft Deutschland GmbH haben ein Copyright-Unterrichtspaket geschnürt (RERUM "Copyrights im digitalen Zeitalter"). Die zusammengestellten Materialien informieren Lehrer darüber, wie man Jugendliche nachhaltig mit den Grundlagen des Urheberrechts vertraut machen kann. http://zeitbild-de.academy4.com/index.php4?p_id=35&lang=1

