Oktober 2011
|
|
| |
| Vertriebswege Sortiment *, Warenhaus *, E-Commerce (gesamt) |
| (* nur Barumsätze) |
|
2. Warengruppen - Umsatzveränderung September 2011 gegenüber Vorjahresmonat
|
| Vertriebsweg Sortiment |
| Kurzkommentar zur Situation im Buchmarkt: |
| Starker Umsatzrückgang im September Die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser gingen im September gegenüber dem Vorjahresmonat mit minus 7 Prozent stark zurück. Nachdem zuletzt der Juni mit einem Plus hatte aufwarten können, setzt nun der September den rückläufigen Trend des dritten Quartals (Juli minus 0,4 Prozent, August minus 2,4 Prozent) fort.
|
| Sonderthema "Ratgeber" |
| (* nur Barumsätze) |
| Ratgeber: Umsatzentwicklung 1. bis 3. Quartal 2011 gegenüber Vorjahresquartale
|
| Ratgeber: Umsatzverteilung 1. bis 3. Quartal 2011
|
Ratgeber leicht rückläufig
Ratgeber, die am Gesamtmarkt einen Umsatzanteil von 15,5 Prozent aufweisen, mussten von Januar bis September 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 3,8 Prozent hinnehmen. Das zeigt die Sonderauswertung des Branchen-Monitors BUCH.In der Warengruppe mit dem höchsten Marktanteil (MA) Essen und Trinken (MA 21,5 Prozent) war zwar ein Umsatzzuwachs von 0,9 Prozent zu verzeichnen, ebenso konnte die Sparte Hobby und Haus, die ein gutes Zehntel (10,9 Prozent) des Ratgeber-Marktes ausmacht, mit 4,3 Prozent Zuwachs punkten, aber die anderen Sparten waren teilweise stark rückläufig, so dass insgesamt kein positives Ergebnis im Ratgebermarkt erreicht werden konnte. Die wichtige Umsatzgruppe Lebenshilfe, Alltag (MA 19,5 Prozent) verlor 3,9 Prozent, Gesundheit (MA 18,3 Prozent) sogar 4,5 Prozent.
Den insgesamt stärksten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die Warengruppe Sport mit minus 16,3 Prozent – sicherlich auch auf die Fußball-WM im Jahr 2010 zurückzuführen. Aber auch Recht, Beruf, Finanzen (minus 13,3 Prozent), Spiritualität (minus 12,9 Prozent), Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Raumfahrt (minus 7,9 Prozent) und Natur (minus 2 Prozent) mussten hier Einbußen hinnehmen.
|
| |
|
| Der Buchmarkt in Deutschland setzt sich aus unterschiedlichen Vertriebswegen zusammen (Marktanteile beziehen sich auf das Jahr 2010). Das "Handelspanel Buch" deckt bisher ausschließlich die rot schraffierten Vertriebswege ab: Sortimentsbuchhandel, Warenhäuser und E-Commerce. |
| Der Branchen-Monitor BUCH basiert auf den von media control GfK International im "Handelspanel Buch" erhobenen Daten. Die statistische Grundlage des Panels bilden 1.400 Points of Sale. Basis sind alle Abverkäufe der an der Stichprobe teilnehmenden Händler, welche über die Kassensysteme erfasst werden und eindeutig identifizierbar sind. (Erhebungszeitraum: jeweils der erste bis letzte Verkaufstag eines Monats.) | |
| | |
| Weitere Informationen zum Buchmarkt finden Sie auf unseren Internetseiten unter www.boersenverein.de. Wir freuen uns über Ihre Reaktionen unter bmb-feedback@boev.de. Wenn Ihnen der Branchen-Monitor BUCH-Newsletter gefallen hat, dann leiten Sie ihn doch einfach weiter an Bekannte oder Kolleginnen und Kollegen! Abonnieren kann man den Newsletter unter www.boersenverein.de. An dieser Stelle können Sie ihn auch jederzeit abbestellen. |
| © 2011, Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Frankfurt am Main |
Titelproduktion
Lizenzen und Übersetzungen
Die Zahl der Übersetzungen ist 2010 um 3,1 Prozent gesunken. Nachdem 2008 mit 11.903 Übersetzungen eine kräftige Steigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht wurde, ging die Anzahl der Übersetzungen 2009 auf 11.800 und in 2010 auf 11.439 Titel zurück. Stabil geblieben ist der Anteil der Übersetzungen an der gesamten Titelproduktion in Deutschland: Mit 12,8 Prozent liegt er leicht über dem der Vorjahr (2008: 12,6 Prozent, 2009: 12,7 Prozent).
Im Lizenzgeschäft gab es 2010 einen deutlichen Aufschwung: Es wurden 30% mehr Lizenzen an ausländische Partner verkauft als im Vorjahr. Dies entspricht dem Abschluss von 8.191 Kaufverträgen. 2008 war die Anzahl der verkauften Lizenzen um 17,6 Prozent auf 7.605, 2009 um 17,4 Prozent auf 6.278 gesunken. Intensiviert haben sich 2010 vor allem die Geschäftsbeziehungen mit China, das mit 789 Lizenzen erstmals wichtigster Handelspartner wird. Spanien stieg von Rang fünf auf Rang zwei (646 Lizenzen), während Polen mit 578 Lizenzen nur noch den dritten Platz belegt.
Jobbörse
Redakteur/in, Cornelsen Verlag, Berlin
Berlin-Brandenburg
Vertriebsorientierte/r Teilzeitmitarbeiter/in, Expert Verlag, Renningen
Baden-Württemberg
Lektor/in, Knesebeck Verlag, München
Bayern







