Verleger-Ausschuss

Der Verleger-Ausschuss (VA) ist das durch Wahlen gebildetete Gremium im Börsenverein, das die Mitgliedsverlage sowohl innerhalb des Verbandes als auch nach außen vertritt.

Vorstand und Mitglieder des Verleger-Ausschuss

Der Verleger-Ausschuss besteht aus elf direkt gewählten und bis zu sieben vom Ausschuss zugewählten Verlegern, die zweimal jährlich zu den Verleger-Ausschuss-Sitzungen zusammentreffen. Geleitet wird der Verleger-Ausschuss von einem Vorstand, der sich aus drei Mitgliedern des Ausschusses zusammensetzt. Eine Amtsperiode dauert drei Jahre. Auf den Buchtagen 2015 wurden die Mitglieder des Verleger-Ausschusses für die Amtsperiode Oktober 2015 bis Oktober 2018 gewählt.


Dem Verleger-Ausschuss als ehrenamtlichem Gremium steht die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle des Verleger-Ausschusses zur Seite. Spezielle Interessensschwerpunkte, auch innerhalb der Verlagssparten, werden in den jeweiligen Interessengruppen bearbeitet.


Strategische Schwerpunkte des Verleger-Ausschusses

Zu den wichtigsten Themen des Verleger-Ausschusses gehören der Erhalt der rechtlichen Rahmenbedingungen unter denen Verlage publizieren. Neben der Preisbindung und der Mehrwertsteuer ist das Urheberrecht ein zentrales Thema. Auch die Rechtedurchsetzung im Internet ist für Verlage von großer Bedeutung, da diese immer mehr von Internet-Piraterie betroffen sind. Besonders für die Fachverlage rückt die zunehmende Verschränkung von Print und elektronischen Medien stärker in den Vordergrund. Weitere Informationen hierzu finden sich auf den Seiten der Deutschen Fachpresse und unter Elektronisches Publizieren.
Der Vorstand und die Mitglieder des Verleger-Auschusses stoßen wichtige Themen an und informieren die Verlage über die aktuellen Entwicklungen. Die kontinuierliche Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit gehört ebenfalls zu den Aktivitäten des Verleger-Ausschusses und der Geschäftsstelle. In Zukunft soll die Einbindung des Verleger-Ausschusses in internationale Verbände und Netzwerke noch weiter verstärkt werden, da die länderübergreifende Lobbyarbeit für publizierende Unternehmen immer größere Bedeutung gewinnt.