ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Sarah Harnecker, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-312 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Das Glossar wird nach und nach aktualisiert. 

EANCOM (EAN + Communication)

EAN für den Handel (Commerce) ist ein Subset von EDIFACT, des weltweiten Standards für den elektronischen Austausch von Daten in Handel, Transport und Verwaltung. Die Buchbranche, insbesondere ihre Software-Unternehmen, sollte nach der Empfehlung des Betriebswirtschaftlichen Ausschusses des Börsenvereins von 1998 und den Empfehlungen der IG PRO von 2010 den BWA-Satz nicht mehr unterstützen und neue Software für den Buchhandel nur noch auf Basis von EANCOM entwickeln. Bisher nutzen aber nur große Unternehmen des Buchhandels, wie Barsortimente und Verlagsauslieferungen, EANCOM für den Austausch von Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen und elektronischen Rechnungen mit wenigen Lieferanten und Kunden, vor allem den SB-Märkten, Warenhäusern und Internetbuchhändlern (Internetbuchhandel). EANCOM setzt spezielle Systeme voraus, die für kleinere Verlage, Auslieferungen und Buchhandlungen sehr aufwendig sind, und hat sich darum im Verbreitenden Buchhandel bisher noch nicht durchgesetzt. Deshalb bieten Bestellanstalten bzw. Clearing Center (auch IBU) die Konvertierung vom BWA-Satz in EANCOM und umgekehrt als Service an. In den vergangenen Jahren hat die Fachgruppe EDI Media bei GS1 Germany Empfehlungen für den Buchhandel entwickelt und veröffentlicht. Seit 2009 gibt es bei EDItEUR unter dem Namen EDItX EDI-Nachrichten für den Buchhandel, die auf der Internetsprache XML basieren. In Deutschland wird zwar EANCOM favorisiert, aber EDItX wird inzwischen als Sales Report für die Abrechnungsmeldungen von E-Books eingesetzt.