ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Sarah Harnecker, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-312 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Das Glossar wird nach und nach aktualisiert. 

Bibliografie

(auch mit „ph“ geschrieben) ist der buchhändlerische Fachbegriff für das Erfassen, Einordnen und Ermitteln (Recherchieren) von Titeln (Artikeln/Medien) mit Hilfe bestimmter Systeme. Bibliografische Hilfsmittel sind Kataloge und Verzeichnisse in gedruckter und Dateien in digitaler/elektronischer Form. Mit ihrer Hilfe können Titel aufgefunden und nachgewiesen werden. Ferner kann recherchiert werden, ob sie lieferbar sind und als gedrucktes Buch, als Book on Demand (BoD und PoD) oder als E-Book verfügbar sind – und wer vergriffene Titel ggf. im Rahmen des (klassischen) Antiquariats zum Kauf anbietet. In der „Gutenberg-Galaxis“ war Bibliografie eine eigene Wissenschaft, die man im Rahmen der Ausbildung (als Buchhändler oder als Bibliothekar) erlernte. Inzwischen haben moderne Formen der Recherche (Google u. a.) manche „Gesetze“ der Bibliografie faktisch außer Kraft gesetzt. Stichwörter (Stichwort) werden automatisch (aus dem Titel) generiert, Schlagwörter (Schlagwort) aus dem Inhalt eines Buches „herausgezogen“ und mit den entsprechenden Begriffen anderer Titel „vernetzt“. Selbst systematische Zuordnungen (Schlagwortbäume) sind nicht mehr ausschließlich Sache bibliografischer Spezialisten. Dennoch spielt die Bibliografie im wachsenden Feld der Dokumentation immer noch eine wichtige Rolle.