Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

Eine Übersicht weiterer Projekt-Webseiten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

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Der Konzentrationsprozess im Buchhandel hat in den letzten Jahren wieder deutlich nachgelassen. Die großen Ketten investieren inzwischen mehr in den Ausbau des Online-Geschäfts als in Flächenerweiterung. Deshalb und aufgrund einzigartiger politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist die deutsche Buchhandelslandschaft nach wie vor sehr vielschichtig und geprägt von den sehr vielen kleinen bis mittleren Unternehmen. Aktuell gibt es rund 3.700 Buchhandelsunternehmen in Deutschland.

Im Wettbewerb mit den Mitbewerbern vor Ort und gegenüber den großen Online-Anbietern muss sich der stationäre Buchhandel bewähren. Dies gelingt am besten durch ein unverwechselbares Profil; eine besondere Nähe zum Kunden, ein fachmännisch zusammen gestelltes Sortiment, über sehr gute Beratung und Service oder durch inhaltliche Spezialisierung. Über ein kundenorientiertes Marketing und gezielte Werbung können kleinere und mittelständische Unternehmen das Profil Ihrer Buchhandlung zudem öffentlich kommunizieren.

Publikationen der Fachausschüsse für das Sortiment

Unsere Broschüre Profilbildung im BuchhandelExklusiv stellt hierbei die zentrale Frage, wie kleinere und mittlere Buchhandlungen sich neben dem Angebot der Großen platzieren können, ohne der Versuchung zu erliegen, deren Angebot zu kopieren. Welches sind die Standardleistungen in den Bereichen Sortiment und Service? Welche Zusatzleistungen können außerdem sinnvoll sein? Wie kann ich das Profil meiner Buchhandlung bestmöglich auf die individuelle Standort- und Zielgruppensituation ausrichten? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Broschüre von Gaby Marx.

Laut Kölner Betriebsvergleich geben Buchhandlungen im Durchschnitt rund ein Prozent Ihres Umsatzes für Werbezwecke aus. D.h. eine kleinere Buchhandlung mit drei oder vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss mit wenigen tausend Euro auskommen, wenn sie für sich werben und Kunden ansprechen will. Teure Werbemaßnahmen mit Medien der Massenkommunikation kommen in aller Regel nur eingeschränkt in Frage, von daher muss das geringe Werbebudget so effizient wie möglich alternativ eingesetzt werden. Wie Buchhandlungen erfolgreich mit geringen finanziellen Mitteln werden und dabei möglichst viele – auch neue – Kunden ansprechen können zeigt die Broschüre Effizient werbem mit kleinem BudgetExklusiv von Hanspeter Reiter. 

Auch kleineren Unternehmen des Buchhandels kann es gelingen, mit Inhalten, Veranstaltungen oder auch Meldungen zum Unternehmnen in der Presse wahrgenommen zu werden. Ob es um einfache Terminankündigungen oder um umfangreiche redaktionelle Beiträge geht - eine effiziente Pressearbeit setzt eine gute Planung und Umsetzung voraus, von der Themengenerierung bis zur Pressemitteilung. Einen Überblick über die Möglichkeiten der Pressearbeit für BuchhandlungenExklusiv verschafft die gleichnamige Broschüre von Adela Zivakovic.

Insbesondere Non-Book-Artikel sind eine Möglichkeit zur Profilbildung. Welche Nonbooks sinnvollerweise unabhängig vom oder ergänzend zum Buchsortiment angeboten werden können, um das Profil der Buchhandlung zu stärken, will gut überlegt sein. Die Publikation: Sortiment mit Gesicht. Wie Nonbooks helfen, Bücher zu verkaufenExklusiv von Angelika Niestrath informiert über die Möglichkeiten der Einbindung von Nonbooks, sowohl inhaltlich (in das Sortiment) als auch äußerlich (in die Ladengestaltung). Von der Ideenentwicklung und Kreation führt die Broschüre über den Einkauf bis hin zum verkaufsfördernden Einsatz der Non-Books und bietet somit einen umfassenden Überblick.

Das Internet ist inzwischen zum wichtigsten Medium für Werbung und Marketing aufgestiegen. Für Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels, bietet das Netz eine Vielzahl an Kommunikationsoptionen, die nicht nur zu Webezwecken, sondern auch zur Profil-, Marken- und/oder Imagebildung eingesetzt werden können. Ob Facebook oder Twitter, Blogs oder Wikis, Youtube oder Pinterest – in der Publikation Social Media für Buchhandlungen von Wibke Ladwig finden Sie die wichtigsten Informationen zur Unternehmenskommunikation im Internet.

Mehr zum Thema Marketing und Marktforschung und zu den Studien und Umfragen des Börsenvereins finden Interessierte unter der Rubrik Markt & Daten.