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Buchpreisbindung: Börsenverein richtet Ombudsstelle für Branche ein und bereitet Umfragen vor

„Runder Tisch zur Buchpreisbindung“ auf Einladung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum Thema Buchpreisbindungsgesetz / Zusage aller Beteiligten zur Mitwirkung an einer Lösung der bestehenden Situation
Erstellt am 05.07.2021


Am 13. April und 17. Mai haben Vertreter*innen aller Sparten auf Einladung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beim „Runden Tisch zur Buchpreisbindung“ die Problematik rund um den § 6 Abs. 3 Buchpreisbindungsgesetz diskutiert. Die Beteiligten haben zugesagt, an einer Lösung der bestehenden Situation mitzuwirken. Der Börsenverein setzt nun die am Runden Tisch beschlossenen Maßnahmen zur Erfolgskontrolle auf.  

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins:
„Bei den Beratungen am Runden Tisch sind die Branchenvertreter*innen übereingekommen, dass sich an der bestehenden Situation etwas ändern und die Branche in der Frage der Konditionen aufeinander zugehen muss. Dieser Konsens ist ein wichtiger Schritt. Damit er nachhaltig wird, begleitet der Börsenverein den Prozess: Mithilfe einer unabhängigen Ombudsstelle und mehreren Umfragen unter unseren Mitgliedern wollen wir für eine umfangreiche Marktübersicht sorgen und den Erfolg der Bestrebungen überprüfen. Nach ein bis eineinhalb Jahren werden wir ein Resümee ziehen und bei Bedarf weitere Maßnahmen einleiten. Die gesamte Branche kann jetzt durch ihre Mitwirkung einen Beitrag dazu leisten, die Situation zu verbessern. Deshalb rufe ich alle Verlage, Buchhandlungen und Zwischenbuchhändler auf, die Ombudsstelle zu nutzen und an den Umfragen teilzunehmen.“

Ombudsstelle und Umfragen

Als vertrauliche Beschwerdestelle dient ab sofort die „Ombudsstelle zur Preisbindung“. Sie ist besetzt mit Rechtsanwalt Prof. Dr. Christian Russ und Rechtsanwalt Dieter Wallenfels von der Kanzlei Fuhrmann Wallenfels. Die beiden sind der Branche als Preisbindungstreuhänder der Verlage bekannt. Buchhandlungen, Verlage und Zwischenbuchhändler können unter der E-Mail-Adresse ombudsstelle@fuhrmann-wallenfels.de oder telefonisch unter 0611/449091 Sachverhalte melden. Die Meldung erfolgt auf Wunsch anonym. Die in der Ombudsstelle tätigen Anwälte machen dem Börsenverein über relevante Sachverhalte und Auswertungen ohne Nennung der einreichenden Person Mitteilung.

Nach der Sommerpause, im September, startet der Börsenverein als weiteren Schritt die erste von mehreren anonymisierten und unabhängigen Umfragen unter seinen Mitgliedern. Mithilfe der Umfragen soll die Konditionenentwicklung binnen eines Zeitfensters von ca. einem Jahr überprüft werden. Die Mitglieder werden per E-Mail über den Start der Umfrage informiert.


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