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Corona erschwert die Ausbildung in der Buchbranche

Weniger Ausbildungsverträge im Buchhandel und Verlag als im Vorjahr / Unterstützung für ausbildende Unternehmen
Erstellt am 16.04.2021


Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Ausbildung im Buchhandel aus: Nach einem Anstieg im Jahr 2019 ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge für den Beruf Buchhändler*in nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) im Jahr 2020 zurück. 390 neue Ausbildungsverhältnisse wurden im Corona-Jahr abgeschlossen. Das entspricht 74 Verträgen weniger als im Vorjahr. Auch in anderen Branchen macht sich die Pandemie bemerkbar: Laut DIHK ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge über alle Branchen hinweg von 300.059 im Jahr 2019 auf 264.039 im Jahr 2020 zurück.

„Kurzarbeit und Ladenschließungen fordern Buchhandelsunternehmen in Pandemiezeiten heraus, für viele Betriebe gibt es wenig Planungssicherheit. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen von neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wider. Qualifizierte Fach- und Nachwuchskräfte sind auf dem Weg aus der Krise heraus allerdings wichtiger denn je. Unsere Mitglieder, größenunabhängig, spiegeln uns ihre Ausbildungsbereitschaft auch im Jahr 2021. Wir möchten weiterhin alle Betriebe ermutigen, in die Zukunft unserer Branche zu investieren und jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen. Der Bund und der Börsenverein stellen umfangreiche Förderungen zur Verfügung, die die Ausbildungskosten reduzieren”, sagt Monika Kolb, Bildungsdirektorin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Auch die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für die Ausbildung „Medienkaufmann/-frau Digital und Print“ ist von 579 auf 481 Verträge merklich zurückgegangen. „Viele Verlage sind aufgrund von Umsatzeinbußen durch den Lockdown zurückhaltender bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. Zusätzlich erschweren Homeoffice und Kurzarbeit den Ausbildungsstart“, sagt Monika Kolb. „Dennoch bin ich dankbar, dass die Zahl der Unternehmen, die trotz der Unwägbarkeiten ihre Ausbildungsplätze erhalten, in unserer Branche überwiegt.“

Förderung für Ausbildung in der Corona-Krise
Ausbildende Unternehmen haben die Möglichkeit, Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ über die Bundesagentur für Arbeit zu beantragen. Unternehmen können Ausbildungsprämien für den Erhalt oder die Erhöhung des Ausbildungsniveaus in den Ausbildungsjahren 2020 und 2021 bekommen, Kleinstunternehmen erhalten unter entsprechenden Bedingungen einen „Lockdown II-Sonderzuschuss“.

Unternehmen, die bisher keinen oder keine Ausbilder*in in Vollzeit beschäftigen oder deren Vollzeit-Ausbilder*in in naher Zukunft in Rente geht, können darüber hinaus beim Sozialwerk des Deutschen Buchhandels eine einmalige Fördersumme von 400 Euro beantragen.

Noch bis 30. Juni 2021 können zudem Auszubildende und Volontär*innen über den Förderverein Berufsbildung des Börsenvereins eine Förderung für ein- bis zweitägige Seminare des offenen Seminarprogramms am mediacampus frankfurt anfragen.

Weitere Informationen zu den Förderungen sind hier abrufbar.


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