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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Raphael Gross und Moritz Helmstaedter vervollständigen Stiftungsrat

Raphael Gross und Moritz Helmstaedter sind Mitglieder im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sie ersetzen Philipp Blom und Janne Teller.
Erstellt am 30.01.2020


Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft Raphael Gross und Moritz Helmstaedter in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Der Historiker und Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin Raphael Gross tritt die Nachfolge von Philipp Blom an. Moritz Helmstaedter, Mediziner, Physiker und Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main, übernimmt den Sitz von Janne Teller.

Prof. Dr. Raphael Gross leitete bis 2015 das Leo Baeck Institute London, das Jüdische Museum in Frankfurt und war Direktor des Fritz Bauer Instituts. Bis 2017 leitete er das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig, anschließend wurde er zum Präsidenten des Deutschen Historischen Museums in Berlin berufen. Bedeutend sind seine Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte. Er erhielt unter anderem 2013 die Wilhelm-Leuschner-Medaille.

Prof. Dr. Moritz Helmstaedter ist seit 2014 wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt. Er studierte Medizin und Physik und promovierte am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg, bevor er 2011 als Forschungsgruppenleiter ans Max-Planck-Institut für Neurobiologie in München ging. Seit 2016 ist er zudem Professor für Neuronale Netzwerke an der Radboud Universität, Nijmegen. Für seine Arbeiten zur Struktur der Nervenzellnetzwerke im Gehirn erhielt er unter anderem die Otto-Hahn-Medaille, 2013 wurde er mit der Bernard Katz Lecture ausgezeichnet.

Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den oder die Friedenspreisträger*in des jeweiligen Jahres zu benennen. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates sind: Klaus Brinkbäumer (Journalist, Hamburg und Portsmith), Dr. Nadja Kneissler (Verlegerin und Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Hamburg), Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Felicitas von Lovenberg (Verlegerin und Vorstandsmitglied des Börsenvereins, München), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Germanistin an der Humboldt-Universität zu Berlin) und Bascha Mika (Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main). Vorsitzende des Stiftungsrates ist Karin Schmidt-Friderichs (Verlegerin, Mainz), die seit Oktober 2019 Vorsteherin des Börsenvereins ist und damit qua Amt den Vorsitz innehat.

Die Öffentlichkeit ist in die Suche nach Kandidat*innen eingebunden: Bis 1. März 2020 können Bürger*innen ihre Vorschläge einreichen. Im Juni 2020 verkündet der Stiftungsrat seine Entscheidung. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober 2020 in der Frankfurter Paulskirche statt.

Weitere Informationen zum Friedenspreis gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Pressefotos der neuen Stiftungsratsmitglieder:
Raphael Gross (JPG)
Foto: Elisabeth Scheder-Bieschin
Moritz Helmstaedter (JPG)
Foto: H. Schmidt


17.01.2022

Börsenverein unterstützt World Expression Forum 2022 – Anmeldung läuft

Margit Ketterle in den Vorstand des WEXFO gewählt / Erstes Forum findet am 30. und 31. Mai 2022 im norwegischen Lillehammer sowie online statt / Anmeldung unter: www.wexfo.no / Es können noch Anteile an der WEXFO-Gesellschaft erworben werden

12.01.2022

Kandidat*innen für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2022 gesucht

Bürger*innen können bis 1. März 2022 Vorschläge einreichen / Bekanntgabe Preisträger*in im Juni 2022 / Preisverleihung am 23. Oktober 2022 in der Frankfurter Paulskirche

11.01.2022

Deutscher Sachbuchpreis 2022: 205 Titel eingereicht, 130 Verlage beteiligt

Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reichen Sachbücher ein / Tania Martini ist Sprecherin der Jury / Preisverleihung am 30. Mai 2022 im Humboldt Forum im Berliner Schloss