Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

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IG Meinungsfreiheit des Börsenvereins zur Edition Mezopotamya

Die wichtigsten deutschsprachigen Titel des Anfang 2019 verbotenen Mezopotamien Verlags sind als „Edition Mezopotamya“ wieder auf dem Markt.
Erstellt am 13.11.2019


Die wichtigsten deutschsprachigen Titel des Anfang 2019 verbotenen Mezopotamien Verlags sind als „Edition Mezopotamya“ wieder auf dem Markt – ein gemeinsames Projekt des Unrast Verlags, des Verlags Mandelbaum und der edition acht. Die Interessengruppe (IG) Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels begrüßt die Initiative.

Jürgen Horbach, Sprecher der IG Meinungsfreiheit: „Mit der Edition Mezopotamya leisten die beteiligten Verlage einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Publikationsfreiheit. Die Bücher wurden nicht verboten, sind aber durch die Beschlagnahmung der Verlagsbestände so gut wie vollständig vom Markt – auch der Meinungen – verschwunden. Wir fordern außerdem, dass das beschlagnahmte kurdische Musikarchiv, das sich im Besitz des Mezopotamien Verlags befand, von den zuständigen Behörden mit Sorgfalt behandelt und für wissenschaftliche Zwecke zugänglich gemacht wird.“

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte per Verfügung vom 1. Februar 2019 die in Neuss ansässigen „Mezopotamien Verlag und Vertrieb GmbH“ sowie „MIR Multimedia GmbH“ verboten, weil sie als Teilorganisationen der in Deutschland verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gelten. Dem Verbot ging eine Durchsuchung der Räume der beiden Unternehmen am 8. März 2018 voraus. Gemeinsam mit dem PEN-Zentrum Deutschland hatte der Börsenverein im Anschluss an die Durchsuchung Transparenz im Vorgehen gegen die beiden Unternehmen gefordert.

Das Herbst-Programm 2019 der Edition Mezopotamya umfasst 12 Sachbücher und Romane. Alle Informationen zu den Titeln bei den Verlagen Unrast und Mandelbaum.


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Der Börsenverein und das Sozialwerk unterstützen junge Menschen in der Buchbranche, deren Ausbildung durch die Corona-Krise beeinträchtigt wird mit insgesamt 50.000 Euro.

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