Verlage zu Gast beim WDR

Hörfunkredaktionen treffen AkV und AVP im Kölner Funkhaus

WDR 2, WDR 3, WDR 4 und WDR 5 – Die Literaturbesprechungen dieser Hörfunkwellen erreichen ein breites Publikum. Aber wie kann man Kontakte knüpfen zu denen, die die Titelauswahl treffen? Möglichkeit dazu bot sich 30 VerlagskollegInnen gestern, am 25. Juni. Der Arbeitskreis kleinerer unabhängiger Verlage (AkV) und der Arbeitskreis Verlags-Pressesprecherinnen und -Pressesprecher (AVP) waren ins Funkhaus des Medienkonzerns eingeladen.

AkV&AVPDer Arbeitskreis kleinerer unabhängiger Verlage (AkV) und der Arbeitskreis Verlags-Pressesprecherinnen und -Pressesprecher (AVP) © AkV und AVP

Eine Führung durch die bunte Welt des WDR und Kontakte knüpfen: Bereits letztes Jahr durften die Teilnehmer den WDR besuchen, und dabei nicht nur Einblicke in Fernseh- und Hörspielstudios erhalten, sondern auch mit den RedakteurInnen der Hörfunk-Literatursendungen ins Gespräch kommen. Dieses Jahr waren die TeilnehmerInnen außerdem dazu eingeladen, einen Titel aus ihrem Programm mitzubringen und vorzustellen. Durch diesen zweiten Teil des Nachmittages führte Rebecca Link, Moderatorin der Sendungen „Bücher“ und „Scala“ beim WDR 5.

WDR_Hörfunkredationsbesuch2014© Böv NRW

Die Antworten auf brennende Fragen aus erster Hand erhalten - dazu gab es Gelegenheit bei der offenen Fragerunde. Wie dürfen Verlage zum Beispiel mit Rezensionen ihrer Titel weiterarbeiten? „Wir freuen uns sehr, wenn aus unseren Rezensionen zitiert wird! Das dürfen die Verlage natürlich gerne tun. Wenn das in Absprache mit der Redaktion geschieht, ist das kein Problem“, erläutert Volker Schaeffer, Leiter der Abteilung „Musik und Kultur aktuell“.

WDR_Hörfunkredationsbesuch2014© Böv NRW

WDR_Hörfunkredationsbesuch2014© Böv NRW

„Die Veranstaltung war innerhalb von vier Stunden ausgebucht“, erzählt Wolfgang Zimmermann, der die Veranstaltung für die beiden Arbeitskreise organisiert hatte. „Und wir hatten noch eine lange Warteliste. Das Interesse am Austausch mit den Literaturredakteuren ist groß und deswegen hoffen wir, die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder organisieren zu können.“

 

Düsseldorf, 26.06.2014