Ausgezeichnete Werke April 2018

Im Rahmen des Übersetzungsförderungsprogramms "Geisteswissenschaften International" wurden im April 2018 14 Buchtitel ausgezeichnet:


  • Lars Henrik Gass: „Film und Kunst nach dem Kino“ (Strzelecki Books)

  • Friedhelm Hartenstein, Michael Moxter: „Hermeneutik des Bilderverbots. Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen“ (Evangelische Verlagsanstalt)

  • Michael Heinrich: „Wie das Marxsche Kapital lesen? Band 1 + 2“ (Schmetterling)

  •  Hanno Hochmuth: „Kiezgeschichte. Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin“ (Wallstein)

  • Robert Jütte: „Leib und Leben im Judentum“ (Jüdischer Verlag /  Suhrkamp)

  • Christoph Markschies: „Gottes Körper. Jüdische, christliche und pagane Gottesvorstellungen in der Antike“ (C.H.Beck)

  • Ansgar Martins: „Adorno und die Kabbala“ (Universitätsverlag Potsdam)

  • Claudia Nickel: „Spanische Bürgerkriegsflüchtlinge in südfranzösischen Lagern. Räume-Texte-Perspektiven“ (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) - Förderung der Übersetzung ins Spanische

  • Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten“ (Suhrkamp)

  • Lynn Rother: „Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935“ (Walter de Gruyter)

  • Arno Schubbach: „Die Genese des Symbolischen. Zu den Anfängen von Ernst Cassirers Symbolphilosophie“ (Felix Meiner Verlag)

  • Barbara Stollberg-Rilinger: „Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806“ (C.H.Beck)

  • Klaus Taschwer: „Der Fall Paul Kammerer. Das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen unserer Zeit“ (Carl Hanser)           

  • Philipp Ther: „Die Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa“ (Suhrkamp)


Der Sonderpreis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationengeht  an Arno Schubbach

Der Mathematiker, Informatiker und promovierte Philosoph Arno Schubbach erhält den Sonderpreis des Programms „Geisteswissenschaften International“ (GWI). Der Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung zeichnet Schubbach für sein Buch „Die Genese des Symbolischen. Zu den Anfängen von Ernst Cassirers Symbolphilosophie“ (Felix Meiner Verlag) aus. Insgesamt 14 geisteswissenschaftliche Werke profitieren in diesem Frühjahr von einer Übersetzungsförderung durch das Programm. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT und das Auswärtige Amt zeichnen zweimal im Jahr herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke aus und finanzieren deren Übersetzung ins Englische.

Aus der Begründung der Jury: „Gestützt auf unpubliziertes Archivmaterial gelingt Arno Schubbach eine höchst originelle Deutung der Herausbildung von Cassirers Kulturphilosophie. Dabei praktiziert Schubbach selbst, was er an Cassirer aufzeigt: eine Neubestimmung der Philosophie aus ihrem Verhältnis zur Wissenschaft.“