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Börsenverein: Verlegerbeteiligung noch in diesem Jahr in nationales Recht umsetzen

Die heute durch den Rat der Europäischen Union abschließend verabschiedete EU-Urheberrechtsrichtlinie für den Digitalen Binnenmarkt gibt den Weg frei für eine erneute Beteiligung der Verlage an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften. Die im…
Erstellt am 15.04.2019


Die heute durch den Rat der Europäischen Union abschließend verabschiedete EU-Urheberrechtsrichtlinie für den Digitalen Binnenmarkt gibt den Weg frei für eine erneute Beteiligung der Verlage an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften. Die im Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisierten Verlage begrüßen die Entscheidung des Rates in einer Stellungnahme und fordern die schnelle Umsetzung von Artikel 16 zur Verlegerbeteiligung in nationales Recht.

Nadja Kneissler, Vorsitzende des Verleger-Ausschusses im Börsenverein: „Die Buchverlage in Deutschland wollen die bewährte Rechtewahrnehmung von Autoren und Verlagen in gemeinsamen Verwertungsgesellschaften rechtsicher fortsetzen. Nur in starken Verwertungsgesellschaften können Verlage und Urheber den globalen Herausforderungen erfolgreich begegnen. Weder kann die Verwertungsgesellschaft Wort noch weitere zwei Jahre auf eine rechtssichere gemeinsame Rechtewahrnehmung warten, noch können die Verlage weiterhin auf ihren fairen Anteil  für die Nutzung der von ihnen verlegten Werke verzichten. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, die vom europäischen Gesetzgeber vorgenommene Korrektur in Bezug auf die Verlegerbeteiligung losgelöst von der Umsetzung anderer Vorschriften der Richtlinie unverzüglich vorzunehmen.“

Zur vollständigen Stellungnahme

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