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E-Rechnung erstellen: Heute einsteigen, morgen profitieren

Rechnungen schreiben – das machen wenige Menschen aus Leidenschaft. Aber was wäre, wenn es einfach läuft? Schnell, gesetzeskonform und ohne unnötigen Papierkram? Dieser Beitrag inkl. Tutorial zeigt Ihnen, wie es geht. | Ein Beitrag des Börsenvereins
Erstellt am 22.10.2025


Gerade in der Buchbranche, in der viele in kleinen Teams oder als Selbstständige arbeiten, sorgt die E-Rechnung für Stirnrunzeln. Noch eine Umstellung? Noch ein Format? Noch mehr Bürokratie? 

Typische Hürden – speziell in kleineren Buchbetrieben

Viele Akteur*innen in der Branche arbeiten:

  • mit eigenen Vorlagen,
  • ohne durchgängige Buchhaltungssoftware,
  • mit wechselnden Kunden (z. B. bei Lesungen, Honoraren, Einzelaufträgen),
  • ohne Warenwirtschaft und wenig IT-Unterstützung.

Gerade für kleine Einheiten gibt es Tools, die keine teure Software und kein IT-Team brauchen.

So steigen Sie ein: Schritt für Schritt

1. Tool wählen – passend zu Ihrer Größe

Ob Einzelkämpfer*in oder Mittelständler*in – Sie brauchen ein Rechnungsprogramm oder Portal, das E-Rechnungen erzeugen kann.

Eine Liste geeigneter Anbieter finden Sie in diesem Beitrag: E-Rechnung: Nützliche Links und Anbieter

Tipp für Buchhändler*innen: Alle gängigen Warenwirtschaftsanbieter können E-Rechnungen schon jetzt erzeugen – lassen Sie sich vom Barsortiment Ihrer Wahl oder anderen IT-Dienstleistern der Branche.

2. Kund*innen fragen: Welches Format wird gebraucht?

Vor allem bei Aufträgen für Stadtbibliotheken, Schulen oder Landesämter ist das Format XRechnung (fast ausschließlich) Pflicht – hier benötigen Sie zusätzlich eine Leitweg-ID – quasi die digitale Adresse des Rechnungsempfängers.

B2B-Kunden wie Buchhandlungen oder Verlage akzeptieren meist auch das Format ZUGFeRD.

Tipp: Fragen Sie Ihre Partner*innen nach ihrem bevorzugten Format oder geben Sie ihnen gleich Ihre Anforderungen mit.

3. Rechnung erstellen, aber digital

Sie geben Ihre Daten wie gewohnt ein, das Tool/System erzeugt im Hintergrund das strukturierte Format. Ein PDF kommt meist zur Ansicht mit.

Tipp: Lassen Sie sich in unserem Tutorial zeigen, wie es gelingen kann

4. Versenden – via Mail oder Portal

Der Empfänger entscheidet:

  • Öffentliche Stellen: Hochladen auf Portale wie das ZRE
  • Unternehmen: Mail mit Anhang oder Upload ins ERP-System

Tipp: Behalten Sie den Überblick und legen Sie sich ein Postfach speziell für Ihre Ein- und Ausgangsrechnungen an

5. Machen Sie den ersten Schritt – heute.

Gerade im Literatur- und Ladenbetrieb, wo Kreativität und Leidenschaft auf knappe Budgets trifft, ist Effizienz Gold wert.


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