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Ausgabe März 2020
 
Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, Kauf- und Warenhaus, Elektro- und Drogeriemarkt (jeweils Barumsatz) sowie E-Commerce
1. Gesamt
Veränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz in den fünf Vertriebswegen 0,5 Prozent über dem vom Februar 2019, der Absatz 0,2 Prozent darunter. Die von den Käufern bezahlten Preise stiegen im Schnitt um 0,7 Prozent.
Veränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Absatz-2,1%
Preis+1,0%
Umsatz-1,2%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Absatz in den fünf Vertriebswegen 2,1 Prozent unter dem von Januar bis Februar 2019. 
2. Umsatzveränderung
Umsatzveränderung jeweiliger Monat 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz in den fünf Vertriebswegen 0,5 Prozent über dem vom Februar 2019.
3. Editionsformen
Umsatzveränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz mit Hardcovern/Softcovern in den fünf Vertriebswegen 0,8 Prozent über dem vom Februar 2019.   
Umsatzveränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Hardcover/Softcover-0,7%
Taschenbuch+2,4%
Hörbuch/Audiobook-18,5%
Kalender-15,3%
Karten/Globen-1,0%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Umsatz mit Hardcovern/Softcovern in den fünf Vertriebswegen 0,7 Prozent unter dem von Januar bis Februar 2019.   
4. Warengruppen
Umsatzveränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz mit Belletristik in den fünf Vertriebswegen 0,5 Prozent unter dem vom Februar 2019.  
Umsatzveränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Belletristik-2,1%
Kinder- und Jugendbücher+5,5%
Reise-4,4%
Ratgeber-2,9%
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik-0,9%
Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik-0,3%
Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft-1,6%
Sachbuch-3,1%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Umsatz mit Belletristik in den fünf Vertriebswegen 2,1 Prozent unter dem von Januar bis Februar 2019.  
Vertriebsweg Sortimentsbuchhandel (nur Barumsatz)
1. Gesamt
Veränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz im Sortimentsbuchhandel 0,9 Prozent über dem vom Februar 2019, der Absatz 0,2 Prozent darüber. Die von den Käufern bezahlten Preise stiegen im Schnitt um 0,7 Prozent.    
Veränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Absatz-1,0%
Preis+0,9%
Umsatz-0,1%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Absatz im Sortimentsbuchhandel 1,0 Prozent unter dem von Januar bis Februar 2019.   
2. Umsatzveränderung
Umsatzveränderung jeweiliger Monat 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz im Sortimentsbuchhandel 0,9 Prozent über dem vom Februar 2019.
3. Editionsformen
Umsatzveränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz mit Hardcovern/Softcovern im Sortimentsbuchhandel 0,1 Prozent unter dem vom Februar 2019.   
Umsatzveränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Hardcover/Softcover-0,9%
Taschenbuch+4,2%
Hörbuch/Audiobook-19,6%
Kalender-2,2%
Karten/Globen-1,7%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Umsatz mit Hardcovern/Softcovern im Sortimentsbuchhandel 0,9 Prozent unter dem vom Januar bis Februar 2019.   
4. Warengruppen
Umsatzveränderung Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Börsenverein
Lesebeispiel: Im Februar 2020 lag der Umsatz mit Belletristik im Sortimentsbuchhandel 0,8 Prozent über dem vom Februar 2019.   
Umsatzveränderung 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Kumulation)
Belletristik-0,7%
Kinder- und Jugendbücher+4,5%
Reise-2,5%
Ratgeber+0,6%
Geisteswissenschaften, Kunst, Musik-2,1%
Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik-0,4%
Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft-2,7%
Sachbuch-2,6%
Lesebeispiel: Von Januar bis Februar 2020 lag der Umsatz mit Belletristik im Sortimentsbuchhandel 0,7 Prozent unter dem von Januar bis Februar 2019. 
Kurzkommentar zur Situation im Buchmarkt
Erste Sonnenstrahlen am Buchmarkt – Kleines Plus im Februar
Nach einem verhaltenen Jahresauftakt kann der Februar dank einem zusätzlichen Verkaufstag aufgrund des Schaltjahres wieder etwas Boden gut machen: Im Februar 2020 bewegten sich die Umsätze in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemarkt zusammen 0,5 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Im Schnitt bezahlten die Käufer im vergangenen Monat 13,80 Euro pro Buch und damit 0,7 Prozent mehr als im Februar 2019. Der Absatz – also die Zahl verkaufter Exemplare – sank im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht (minus 0,2 Prozent).
Der Sortimentsbuchhandel konnte im Februar ein etwas größeres Umsatzplus verbuchen als die Vertriebswege in der Gesamtbetrachtung, da hier auch der Absatz leicht zulegen konnte: Im Sortiment lagen die Umsätze 0,9 Prozent über denen des Vergleichsmonats (Barverkauf). Der Absatz stieg hier im Januar um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die bezahlten Preise um 0,7 Prozent nach oben kletterten.
Bei den Warengruppen fällt die Februar-Bilanz recht durchmischt aus (auf alle Vertriebswege bezogen): Am deutlichsten konnten die Kinder- und Jugendbücher zulegen (plus 8,3 Prozent), die damit ihren Höhenflug fortsetzen. Meistverkaufter Titel dieser Kategorie war in den hier betrachteten Vertriebswegen wie im Vormonat „Das NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling (Carlsen), gefolgt von „Vielleicht – Eine Geschichte über die unendlich vielen Begabungen in jedem von uns“ von Kobi Yamada (Adrian Verlag). Auf Platz drei findet sich mit „Seawalkers (2). Rettung für Shari“ von Katja Brandis (Arena) der zweitplatzierte Titel des Vormonats.
Der Umsatz mit Belletristik lag leicht unter dem Vergleichsmonat (minus 0,5 Prozent). Hier setzt sich die Februar-Neuerscheinung „Ostfriesenhölle“ von Klaus-Peter Wolf (Fischer Taschenbuch) an die Spitze der Bestsellerliste, gefolgt von der Taschenbuchausgabe von „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek (Knaur Taschenbuch). Platz drei geht an „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier (Hanser).
Das Sachbuch kann ebenfalls nicht ganz an das Ergebnis des Vorjahresmonats anknüpfen (minus 0,6 Prozent). Deutlicher fallen die Umsatzrückgänge bei den Ratgebern (minus 2,8 Prozent) und den Reisebüchern (minus 5,4 Prozent) aus. Gut liefen die Geschäfte im Februar dagegen mit wissenschaftlichen Titeln: Die Warengruppe Geisteswissenschaften, Kunst, Musik liegt 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau und die Segmente Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (plus 3,2 Prozent) sowie Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (plus 3,7 Prozent) generierten ebenfalls mehr Umsatz als im Vergleichsmonat.
Bei den Editionsformen können im Februar sowohl Hardcover/Softcover als auch Taschenbücher zulegen: Die Hardcover/Softcover verbuchen ein Plus von 0,8 Prozent, die Taschenbücher ein Plus von 5,1 Prozent. Die Umsätze mit Kalendern (minus 30,0 Prozent) und Hörbüchern (minus 16,9 Prozent) gaben dagegen spürbar nach. Auch Karten/Globen schnitten mit einem Minus von 4,4 Prozent schlechter ab als im Vorjahresmonat.
Nora Bechler
Referentin Marktforschung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Quelle
Der Buchmarkt in Deutschland setzt sich aus unterschiedlichen Vertriebswegen zusammen (Marktanteile beziehen sich auf das Jahr 2018). Das Handelspanel von Media Control deckt bisher die rot gefärbten Vertriebswege ab: Sortimentsbuchhandel, Warenhäuser, E-Commerce sowie teilweise die sonstigen Vertriebswege (Bahnhofsbuchhandel, Elektro- und Drogeriemärkte sind im Handelspanel von Media Control enthalten).
Börsenverein
Der Branchen-Monitor BUCH basiert auf von Media Control Baden-Baden erhobenen Daten. Die statistische Grundlage des Panels bilden 5.716 Abverkaufsstellen in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel (2.355 Abverkaufsstellen), Bahnhofsbuchhandel (479), Kauf- und Warenhaus (197), Elektro- und Drogeriemarkt (2.675) und E-Commerce (10, inkl. Amazon). Basis sind alle Abverkäufe (außer WG 8: Schule und Lernen) der an der Stichprobe teilnehmenden Händler, welche über die Kassensysteme erfasst werden und eindeutig identifizierbar sind. Erhebungszeitraum ist jeweils der erste bis letzte Tag eines Monats.
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