IG unabhängige Verlage

Die kulturelle Vielfalt wird in Deutschland maßgeblich von der Existenz und dem Wirken der vielen kleineren unabhängigen Verlage geprägt. Sie wäre ohne die Kreativität und Innovation dieser Verlage nicht denkbar. Gerade diese Verlage setzen Trends, reagieren flexibel auf Veränderungen und entdecken neue Themen und/oder Autoren. Sie wagen außergewöhnliche Projekte und setzen diese mit viel Engagement, Enthusiasmus und Risikobereitschaft auch um. Der Erhalt dieser Vielfalt – wie auch der im Sortimentsbuchhandel – ist die Voraussetzung für die Preisbindung von Verlagserzeugnissen. 


Der IG-Sprecherkreis

Britta Blottner, (Eberhard Blottner Verlag, Taunusstein)
Dr. Maria Frühwald, (KVC Verlag, Essen)
Armin Gmeiner (Gmeiner Verlag, Meßkirch)
Wolfgang Hertling (pala-verlag, Darmstadt)
Dr. Claudia Schorcht (Harald Fischer Verlag, Erlangen)
Sandra Thoms (Dryas Verlag, Frankfurt)

Haben Sie Interesse an den Aktivitäten der IG? Dann abonnieren Sie doch einfach den IG unabhängige Verlage-Newsletter.  

Was ist die Interessengruppe (IG) unabhängige Verlage?

Zielsetzung

Die IG wurde 1979 als Arbeitskreis kleiner, unabhängige Verlage (AkV) des Verleger-Ausschusses gegründet, um die Interessen dieser Mitgliedsfirmen innerhalb und außerhalb des Verbands besser vertreten zu können. Im Zuge der Strukturreform des Börsenvereins 2016 hat sich der AkV in Interessengruppe (IG) unabhängige Verlage umbenannt und sich gleichzeitig allen Sparten geöffnet. Zu den Hauptaktivitäten der IG unabhängige Verlage zählen insbesondere die Förderung von Kooperationen und Gemeinschaftsaktionen, die Information über branchenrelevante Themen und der Erfahrungsaustausch untereinander.

Wen vertritt die IG – wer kann mitmachen?

Kriterien für die Mitgliedschaft sind nicht allein Umsatz oder Titelzahl, sondern ob ein Verlag wirtschaftlich und organisatorisch unabhängig arbeitet und sich nach seinem Selbstverständnis dieser Gruppierung zugehörig fühlt. Die Mitgliedschaft beschränkt sich auf Börsenverein-Mitglieder. Ein zusätzlicher Beitrag wird nicht erhoben. An Tagungen und einzelnen Aktivitäten/Projekten können sich auch Nichtmitglieder als Gäste beteiligen. Die Anmeldung der Mitgliedschaft erfolgt formlos bei der Geschäftsstelle des Verleger-Ausschusses.

Die IG wird durch einen Sprecherkreis vertreten. Dieser arbeitet ehrenamtlich und wird dabei organisatorisch von der Geschäftsstelle des Verleger-Ausschusses in Frankfurt am Main unterstützt.

Aufgaben und Leistungen der IG

Eine mehrtägige Tagung im Jahr zu aktuellen Branchenthemen, Gemeinschaftsstände auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig sowie der regelmäßige Informations-und Erfahrungsaustausch untereinander, auch mit anderen IG's, sind die wichtigsten Aktivitäten der IG unabhägige Verlage. Die IG versteht sich als Interessenvertretung innerhalb der im Börsenverein organisierten Verlage, gegenüber den anderen Brancheninstitutionen und im Dialog mit dem Sortiment. Der Sprecherkreis formuliert und forciert die jeweils relevanten Themen und bringt diese unter anderem in den Branchengremiem ein. Eines der wesentlcihen Ziele ist dabei die Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem Sortimentsbuchhandel und den Barsortimenten, dem wichtigsten Vertriebspartner der Verlage.

Aufgaben und Leistungen der IG Mehrtägige Jahrestagung an wechselnden Orten

  • Gemeinschaftsstände Buchmessen Frankfurt und Leipzig
  • Austausch-Abend während der Messen in Frankfurt und Leipzig
  • Beratungsstunden für neue Verlage auf der Frankfurter Buchmesse
  • Telefonische Beratung
  • Zusammenarbeit und regelmäßiger Austausch mit der IG unabhängige Sortimenter
  • Entwicklung der "Ideenfabrik", gemeinsam mit der IG unabhängige Sortimenter
  • Teilnahme am Verlegerausschuss und in den Fachausschüssen
  • Mitarbeit im VLB Fachbeirat und der IG Metadaten
  • Beantwortung von Presseanfragen

Jahrestagung

Zu Beginn eines jeden Jahres trifft sich die Interessengruppe unabhängige Verlage um mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops die Rolle der kleineren und unabhängigen Verlage zu beleuchten.
Nächster Termin: 1.-2. Februar 2018 in Tübingen