Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage

Ihre Publikationen finden in der breiten Öffentlichkeit die meiste Beachtung: die der literarischen und Sachbuchverlage. Die speziellen Interessen werden von der Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage wahrgenommen. Wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung der jährlichen Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ist ständiger Gast in den Sitzungen des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins und bringt dort die Interessen der Mitgliedsverlage ein.


Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage:


Markus Klose, Hoffmann und Campe
Peter Kraus vom Cleff, Rowohlt Verlag
René Strien

Jahresversammlung AG Publikumsverlage 2015 in München

Abenveranstaltung am 14. Januar 2015 ab 19 Uhr
im Stromberg* KUTCHiiN, Balanstr. 73 Haus 32, 81541 München

Mitgliederversammlung am 15. Januar 2015, 9:30 bis ca. 15:00 Uhr
im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München

Zum Download: Tagesordnung und Anmeldeunterlagen 

Vorläufige Tagesordnung am 15. Januar 2015

1. Begrüßung/Bericht des Vorstands
    René Strien

2. Grußwort des Vorstehers
    Heinrich Riethmüller

3. Aktuelles aus der Rechtsabteilung
    Dr. Christian Sprang

4. Frankfurter Buchmesse - Neues Hallenkonzept
    Was sich für die Publikumsverlage ändert

    Jürgen Boos

5. Die kulturelle Relevanz der Buchbranche aus der Sicht des Feuilletons
    Andreas Platthaus (FAZ)

6. Aktuelles aus dem Börsenverein
    Alexander Skipis

7. Übersetzervergütungen
    Dr. Frank Sambeth

8. Ich, Buchpreisopfer
    Zehn Jahre Deutscher Buchpreis

    Eugen Ruge (Preisträger 2011)

9. VLB-TIX - die elektronische Vorschau
    Tom Erben (MVB)

10. Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt
      Christoph Keese

10. Verschiedenes

Resolution zum Anschlag auf „Charlie Hebdo“

„Die Arbeitsgemeinschaft der Publikumsverlage erklärt sich solidarisch mit den Opfern der Anschläge von Paris und deren Angehörigen, denen sie ihr tief empfundenes Beileid ausspricht. Wie alle, die für ein pluralistisches, freiheitliches und aufgeklärtes Verständnis von Kultur und Gesellschaft stehen, müssen wir uns mit angegriffen fühlen. Uns wurde auf schreckliche Weise vor Augen geführt, dass Errungenschaften wie die bunte Vielfalt und der offene, stets gewaltfreie Diskurs, die uns selbstverständlich erscheinen, immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden müssen.

Wir wollen zeigen, dass eine tolerante, weltoffene Demokratie nicht wehrlos ist, indem wir unsere ureigenen Waffen noch bewusster und konsequenter einsetzen: Gedanken und Worte in all ihren demokratischen Erscheinungsformen – kämpferisch und künstlerisch, analytisch und aufklärerisch, wenn nötig dissident oder dissonant. Als Publikumsverlage sehen wir uns dabei in vorderster Reihe und werden alles in unseren Kräften Stehende tun, um die Attraktivität der von uns vertretenen Werte immer aufs Neue zu belegen. Nous sommes Charlie!“

Die Resolution als Download (PDF)

Referenten

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war lange Chefredakteur des SZ-Magazins. Sein erstes Buch „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ gilt als eines der erfolgreichsten Romandebüts der letzten Jahre. Es folgten weitere Romane und Kolumnenbände. Jan Weiler verfasst zudem Hörspiele und Hörbücher, die er auch selber spricht. 2014 gelang ihm mit „Das Pubertier“ eines der erfolgreichsten Bücher des Jahres. (www.rowohlt.de)

Andreas Platthaus, geboren 1966 in Aachen, hat Philosophie, Rhetorik, Geschichte und Betriebswirtschaft studiert und ist seit 1997 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; seit 2015 als einer der stellvertretenden Leiter. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt das Sachbuch «1813. Die Völkerschlacht und das Ende der alten Welt» (2013) und der Roman "Freispiel" (2009). (www.rowohlt.de)

Eugen Ruge, 1954 in Soswa (Ural) geboren, studierte Mathematik an der Humboldt-Universität. Seit er 1988 aus der DDR in den Westen ging, ist er hauptberuflich fürs Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer tätig. Sein erstes Prosamanuskript „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wurde mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet; für den daraus entstandenen Roman erhielt er den Aspekte-Literaturpreis und den Deutschen Buchpreis 2011. Zuletzt erschien sein Roman "Cabo de Gata". (www.rowohlt.de)

Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler Christoph Keese, Jahrgang 1964, Executive Vice President der Axel Springer SE, war 2013 ein halbes Jahr lang in Palo Alto, um sich mit dort ansässigen Unternehmen und Institutionen zu vernetzen und neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln. (www.randomhouse.de)