ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Sarah Harnecker, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-312 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Das Glossar wird nach und nach aktualisiert. 

Import

Die Importeure haben sich auf die Einfuhr fremdsprachiger Literatur (Bücher und Zeitschriften) bestimmter Länder oder Sprachräume spezialisiert, die sie entweder als Importgroßhändler (auf eigene Rechnung), als National Distributor (für Zeitungen und Zeitschriften) oder als Auslieferer (Auslieferung und Verlagsauslieferung) importieren. Lagerkataloge, inzwischen meist Titel-Datenbanken, informieren den Buchhandel über die Titel, die ein Importeur führt, und ggf. auch über Titel, die er beschaffen (Besorgung) kann. In der Regel liegen die Titel-Datenbanken auf DVD vor und sind im Internet zu recherchieren.

Die Importeure erleichtern dem Verbreitenden Buchhandel die Arbeit: Sie ersparen dessen Angestellten, in ausländischen Datenbanken, Katalogen und Verzeichnissen zu bibliographieren, im Ausland zu bestellen, von dort zu beziehen und den umständlichen Zahlungsverkehr (außerhalb des Euro-Raums) abzuwickeln.

Seit Mitte der 1990er Jahre importieren auch die allgemeinen Barsortimente fremdsprachige Literatur und nehmen sie auf Lager. Davor haben die großen Zwischenbuchhändler den Import als Streckengeschäft in Kooperation mit englischen, amerikanischen, französischen und schwedischen Buchgroßhändlern begonnen: Übermittlung der Bestellungen als Bestellanstalt, Übernahme der Sendungen im Büchersammelverkehr und Abwicklung des Zahlungsverkehrs (Clearing Center und Zahlungs-Clearing) für ihre Kunden.