ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Sarah Harnecker, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-312 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Das Glossar wird nach und nach aktualisiert. 

Partie

Die buchhändlerische Partie ist eine Verbindung aus Natural- und Staffelrabatt, am bekanntesten ist die Partie 11/10, d. h. Lieferung von elf Exemplaren (eines Titels), von denen aber nur zehn in Rechnung gestellt werden. Das elfte Exemplar wird frei (ohne Berechnung) dazugelegt. Reizpartien sollen die Einkäufer „reizen“, möglichst viel zu bestellen: 23/20, 115/100 usw. Partien, insbesondere Reizpartien, erhöhen das Risiko des Fehlkaufs (zu hohe Eindeckung) und enden nicht selten in Remissionen, die für alle Beteiligten zu teuer sind (Erhebung der AG PRO 2008). Bezugswegoptimierung, Funktionsverschiebung und Jahreskonditionen haben die Partie zunehmend „überflüssig“ werden lassen. Barsortimente gewähren sie schon lange nicht mehr und für die Warenwirtschaftssysteme müssen die Freiexemplare in einen (Gesamt-)Rabatt umgerechnet werden: Eine Partie 11/10 bei einem Rabattsatz von 40 Prozent ergibt dann einen (Gesamt-)Rabatt von 45,45 Prozent. In der Schweiz kennt man die Schweizer Partie 7/6 bei 35 Prozent, was einem Gesamtrabatt von 44,29 Prozent entspricht.