Henri Wüstenberg aus Nordrhein-Westfalen gewinnt Vorlesewettbewerb 2026
16 Landessieger*innen beim Finale im Europa-Park / Bundesweit nahmen rund 560.000 Kinder teil / Wettbewerb wichtige Aktion zur Leseförderung / Henri Wüstenberg gewinnt Wanderpokal / Aufzeichnung des Finales online abrufbar
Erstellt am 24.06.2026
Spannung bis zur letzten Seite: Henri Wüstenberg, 11 Jahre, aus dem Städt. Max-Planck-Gymnasium, Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands bester Vorleser 2026. Er setzte sich heute beim Bundesfinale des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gegen 15 weitere Landessieger*innen durch, indem er drei Minuten lang aus dem Buch „Manchmal wär ich gern ein Hai“ von Zsazsa von Ammo (dtv Reihe Hanser) vorlas. Insgesamt nahmen in diesem Jahr rund 560.000 Schüler*innen am Vorlesewettbewerb teil und über 650 regionale Veranstalter mit mehr als 2.500 ehrenamtlichen Juror*innen wirkten am Wettbewerb mit.
Das Bundesfinale fand in den JUNIOR CLUB Studios des Europa-Parks statt und wurde live in der TOGGO App gestreamt. Das Finale ist weiterhin sowohl in der App als auch auf der Website des Vorlesewettbewerbs abrufbar.
Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagt: „Was für ein wunderbares Lesefest dieser Vorlesewettbewerb im Europa-Park war – meine herzlichen Glückwünsche an alle Vorleserinnen und Vorleser! Mit ihrer Begeisterung haben uns einmal mehr viele Hunderttausend Kinder angesteckt. Immer weniger Kinder greifen heutzutage selbstverständlich zum Buch, haben überhaupt einen Zugang zu Büchern. Die allgemeine Lesefähigkeit sinkt Statistiken zufolge immer weiter. Der Erfolg des Vorlesewettbewerbs ist deshalb ein tolles Signal: Lesen ist nicht nur Grundlage für berufliche Erfolgschancen und für gesellschaftliche Teilhabe, sondern es trägt auch maßgeblich zur intellektuellen Entwicklung und zur Meinungsbildung bei. Und nicht zuletzt schult es unser Einfühlungsvermögen und kann die Phantasie ins Unermessliche wachsen lassen.“
Die 15 weiteren Teilnehmer*innen des Finales waren:
- Zahra Arwa Merdivan, Josef-Schwarz-Schule, Erlenbach (Baden-Württemberg)
- Sara Meryem Önem, Klenze-Gymnasium, München (Bayern)
- Clara Wüst, Sonnenblumen-Grundschule (Berlin)
- Emil Vogt, Grundschule Putlitz (Brandenburg)
- Mila Neumann, Oberschule Am Barkhof (Bremen)
- Nora Mungard, Luisen-Gymnasium Bergedorf (Hamburg)
- Milena Wagner, Gesamtschule Solms (Hessen)
- Lotte Prinzler, Goethe-Gymnasium, Demmin (Mecklenburg-Vorpommern)
- Lotta Wunder, Integrierte Gesamtschule Melle (Niedersachsen)
- Lill Larsen, Alfred-Grosser-Schulzentrum, Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz)
- Bela Schwäbe, Gemeinschaftsschule am Warndtwald, Überherrn (Saarland)
- Gretel Kopp, Robert-Schumann-Schule, Leipzig (Sachsen)
- Noam Billie Fuchs, Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer", Halle (Sachsen-Anhalt)
- Johanna Fricke, Detlefsengymnasium, Glückstadt (Schleswig-Holstein)
- Emma Schmidt, Gymnasium Bergschule, Apolda (Thüringen)
In der Live-Show wählte eine vierköpfige Jury den Sieger. Zur Jury gehörten: Tim Gailus (Moderator und Hörbuchsprecher, Juryvorsitz), Wolfram Kons (Journalist und Moderator), Josi Wismar (Autorin und Podcasterin) sowie Ayla Uluçam, (Bundessiegerin des Vorlesewettbewerbs 2025). Als Special Guest war Rapper Eko Fresh dabei. Moderiert wurde der Finaltag von Simón Albers und Julia Kiem Reck.
Alle Finalist*innen erhalten ein Buchpaket. Der Bundessieger gewinnt zusätzlich den Wanderpokal, eine Lesung mit einem oder einer Jugendbuchautor*in an seiner Schule sowie einen Bücherscheck im Wert von 50 Euro. Er wird zudem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen. Die Bibliothek der Schule des Bundessiegers erhält außerdem die 16 aktuellen Kinder- und Jugendbücher, aus denen die Landessieger*innen beim Bundesfinale vorgelesen haben.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Auch in diesem Jahr unterstützen darüber hinaus vier Sparda-Regionalbanken die Aktion. Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale im Europa-Park in Rust. Seit 1959 wird der Vorlesewettbewerb jährlich durchgeführt.
Zusätzlich fand auch in diesem Jahr wieder der Vorlesewettbewerb für Deutsche Auslandsschulen statt, der Anfang Juni über Videoeinreichungen entschieden wurde. Unter allen Schüler*innen aus 47 Ländern setzte sich Nila Barth von der German International School of Silicon Valley aus den USA durch.
Medien-Services
Pressefotos und TV-Bilder vom Finale 2025/26:
Kostenfreie Pressefotos können ab etwa 15 Uhr heruntergeladen werden. TOGGO zeichnete die Veranstaltung auf. Bei Interesse an TV-Bildern für Ihre Berichterstattung wenden Sie sich bitte an: presse@boev.de.
Weitere Informationen zum Finale des Vorlesewettbewerbs 2025/26 können als digitale Pressemappe abgerufen werden.