Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

Eine Übersicht weiterer Projekt-Webseiten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Alle Projekte

Ansprechpartner

Die meisten Buchhandlungen sind kleine und mittlere inhabergeführte Unternehmen. Die unternehmerische Tätigkeit birgt für Inhaberinnen und Inhaber immer ein Risiko: sie sind nicht gesetzlich sozial- bzw. krankenversichert und müssen sich selbst um die notwendigen betrieblichen Versicherungen kümmern. Die richtige private und betriebliche Risikoabsicherung ist daher für Selbständige von existenzieller Bedeutung. Insbesondere das für den inhabergeführten Buchhandel traditionelle Modell, am Ende der eigenen Berufstätigkeit den Großteil der eigenen Altersvorsorge über den Verkauf der Buchhandlung zu sichern, ist sehr häufig nicht mehr tragbar. Zusätzliche Vorsorge ist daher (fast) immer sinnvoll und notwendig. Welche und wie viele Versicherungen Unternehmerinnen und Unternehmer tatsächlich benötigen, hängt vom Einzelfall ab. Wer anderweitig über Vermögen oder immobilienbesitz verfügt wird wenig, wer keine Rücklagen hat, wird viel vorsorgen müssen. Im Betrieb sollten die Versicherungen dem tatsächlichen geschäftlichen Risiko angemessen sein.

Private und betriebliche Absicherung

Private Absicherung
Mehr erfahren
Betriebliche Absicherung
Mehr erfahren

Notfallplanung

Im inhabergeführten Buchhandel hängt der Fortbestand eines Unternehmens in vielen Fällen allein von der Arbeits- und Wirtschaftskraft der InhaberInnen ab. Eine gute Absicherung und Vorsorge ist hier unerlässlich, um auch die schwerwiegenden Folgen unvorgesehener Ereignisse (Unfälle, Krankheiten oder gar Todesfälle) privat aber auch betrieblich zumindest finanziell abzusichern.
Plötzliche Ereignisse sind nicht vorauszuplanen. UnternehmerInnen müssen sich also damit auseinandersetzen, dass – wenn dies erwünscht ist – der Fortbestand des Betriebes auch bei eigener Arbeitsunfähigkeit oder gar im eigenen Todesfall sichergestellt ist und bleibt. Hierzu bedarf es einer Notfallplanung, in die potenzielle Stellvertreter oder Nachfolger unbedingt eingeweiht werden sollten. Wie Sie für den Notfall planen können zeigen die IHK in der Broschüre „Notfall-Handbuch für Unternehmen“.

Beratung, Checklisten und weitere Informationen

Vor allem Existenzgründerinnen und -gründer bzw. Unternehmensnachfolger sollten sich im Bereich der privaten Absicherung und Vorsorge sowie in Fragen betrieblicher Versicherungen beraten lassen. Beratung erhalten Sie von Unternehmensberatern, freien Versicherungsmaklern, aber auch kostenlos über die regionalen IHK, die Wirtschaftsministerien der Länder und des Bundes. Das Bundeswirtschaftsministerium hat zu dem Thema eigens ein Expertenforum eingerichtet.

Checklisten sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Broschüre „Gründerzeiten: Versicherungen“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Einen kurzen Überblick über die notwendigen und fakultativen betrieblichen und privaten Versicherungen für Selbständige zeigt die IHK Berlin. Eine gute Beratung und günstige, auf die Bedürfnisse von Buchhandlungen zugeschnittene Versicherungen erhalten Sie auch über das Vorteilsprogramm „seitenreich“ für Mitglieder des Börsenvereins.