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[ˈnaːxvuːks]blog

Hurra! Wir sind online!

  1. Juli 2021 – von Mona Kammer

Nach vielen Monaten der Planung, des Lesens und Schreibens, diversen Zoom-Meetings und kreativen Ergüssen sind wir nun endlich online – und ganz schön stolz! Und weil ja bekanntlich der erste Eindruck zählt, haben wir auch lange darüber nachgedacht, welche ersten Sätze Euch auf diesem Blog begegnen sollen.

Um der Wichtigkeit des ‘ersten Satzes’ genügend Aufmerksamkeit zu schenken, haben wir Euch nun an dieser Stelle einfach ein kleines Potpourri aus allen möglichen ‘ersten Sätzen’ der Literaturgeschichte zusammengestellt – und Ihr könnt Euch den schönsten aussuchen!

Was darf es heute sein? – Beginnen wir mit dem ersten Roman überhaupt:

„Ich bin geboren zu York im Jahre 1632, als Kind angesehener Leute, die nicht aus dieser Gegend stammten.“

— Daniel Defoe »Robinson Crusoe« (1719)

Oder lieber ganz klassisch:

„Sage mir Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes, welcher so weit geirrt nach der heiligen Troja Zerstörung, vieler Menschen Städte gesehen und Sitte gelernt hat und auf dem Meere so viele unnennbare Leiden erduldet, seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.“

— Homer »Ilias. Odyssee« (8./7. Jh. v. Chr.)

Wir können auch sehr deutsch (Der vielleicht schönste Satz der deutschsprachigen Literatur!?):

„Ilsebill salzte nach.“

— Günter Grass »Der Butt« (1977)

Wer hat schon Flashbacks vom Deutschunterricht? Noch nicht? –

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“

— Franz Kafka »Die Verwandlung« (1912/1915)

Oder hier eine aktuellere Referenz (RIP Eric Carle): 

„Nachts, im Mondschein, lag auf einem Blatt ein kleines Ei.“

— Eric Carle »Die kleine Raupe Nimmersatt« (1969)

Genrevielfalt gefällig?:

„Mr. und Mrs. Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar.“

— J. K. Rowling »Harry Potter und der Stein der Weisen« (1997/1998)

Wir kennen lange erste Sätze:

„Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte.“

— Patrick Süskind »Das Parfum« (1985)

Und wir kennen kurze:

„Tom!“

— Mark Twain »Die Abenteuer des Tom Sawyer« (1876)

Zum Abschluss mein persönlicher Favorit:

„Manche Dinge beginnen vor anderen.“

— Terry Pratchett »Kleine freie Männer« (2003/2005)

… und damit herzlich willkommen auf dem [ˈnaːxvuːks]blog!

Schaut Euch gerne um, klickt Euch durch die verschiedenen Kategorien und Beiträge, schreibt uns Eure Anregungen und Fragen und haltet die Augen offen – wir haben noch viel geplant!

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