Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

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Titelproduktion in Deutschland

Jahr Neuerscheinungen* insgesamt davon Erstauflagen
2012 91.100 79.860
2013 93.600 81.919
2014 87.134 73.863
2015 89.506 76.547
2016 85.486 72.820
2017 82.636 72.499
2018 79.916 71.548
2019 78.746 70.395
2020 77.272 69.180
2021 71.640 63.992

* Erstauflagen und Neuauflagen
Die Titel der PoD-Produktion und E-Books sind aufgrund der Möglichkeit von print oder digitaler Ablieferung der Pflichtexemplare an die Deutsche Nationalbibliothek z.Z. nur in geringen Teilen erfasst. Quelle: Deutsche Nationalbibliografie, VLB

Fasst man Erst- und Neuauflagen zusammen, dann sind 2021 exakt 71.640 Titel erschienen (gut 5.600 Titel weniger als 2020). Davon waren 63.992 Erstauflagen, also echte Novitäten. 2021 sind die Verlage damit deutlich stärker auf die Produktionsbremse getreten als in den Vorjahren. Die lange, akute Pandemiephase mit Kurzarbeit und vielen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten dürfte dabei eine Rolle spielen – aber auch der digitale Wandel, vor allem im Fachbuchsegment.

Übersetzungen ins Deutsche

Die Zahl der Übersetzungen (nur Erstauflagen) ist um 5,0 Prozent zurückgegangen. Im vergangenen Jahr waren 8.703 Titel Übertragungen aus anderen Sprachen, 2020 traf dies für 9.164 Titel zu. Der Anteil der Übersetzungen an allen Erstauflagen bleibt aber stabil. Englisch ist mit einem Anteil von 62,6 Prozent der Übersetzungen weiterhin die mit Abstand wichtigste Herkunftssprache.

Lizenzvergabe ins Ausland

2021 haben die deutschen Verlage 7.777 Lizenzverträge mit internationalen Verlagen abgeschlossen, im Vorjahr waren es 7.597 Verträge. 17,6 Prozent der Lizenzen wurden in den chinesischen Sprachraum vergeben, besonders gefragt sind dabei Kinder- und Jugendbücher sowie Titel aus dem Segment Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik. Danach folgen mit deutlichem Abstand Russisch und Italienisch.