Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

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Die Bankenstudie des Börsenvereins ist eine bundesweit durchgeführte Befragung zu den Themen Unternehmensfinanzierung und Bankenverhalten. Die Studie wurde initiiert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und wird seit 2001 unter den Mitgliedsunternehmen mehr als 25 deutscher Wirtschaftsverbände durchgeführt.

Teilnahme 2021 bis 18. März

Auch 2021 waren alle Mitgliedsunternehmen in den Sparten Buchhandel und Verlag dazu aufgerufen, an der KfW-Unternehmensbefragung teilzunehmen. Die Teilnahme unterstützt die KfW bei der Erstellung zielgerichteter Förderprogramme für mittelständische Unternehmen und fördert Erkenntnisse über die allgemeine Kreditsituation in Deutschland. Sie kann somit ganz konkret für alle Unternehmen im Buchhandels- und Verlagsbereich zur Verbesserung der Finanzierungssituation beitragen.

Die Corona-Krise hat zu teilweise immensen wirtschaftlichen Problemen sehr vieler Dienstleistungs-, Industrie- und Handelsbetriebe geführt. Daher ist es wichtig, dass sich Verbände, aber auch die Banken – allen voran die größte staatliche Förderbank – ein genaues Bild von der allgemeinen Kreditsituation in der Krise machen können. Nur so ist eine gezielte Interessenvertretung durch die Verbände möglich. Zudem kann auch die KfW nur auf diesem Wege relevante Daten aus den Unternehmen über die Wirksamkeit ihrer aktuellen Programme oder auch im Hinblick auf neue, zielgerichtete Förderprogramme während und nach Corona gewinnen.

Auch im Jahr 2022 wird der Börsenverein mit den Sparten Verlag und Buchhandel an dieser wichtigsten Unternehmensbefragung zu Bankenthemen teilnehmen. Die Ergebnisse aus 2021 zeigen, dass es für die kommenden, pandemiebedingt weiterhin wenig vohersehbaren Jahre umso wichtiger sein wird, hier zu aussagekrägtigen Ergebnissen zu kommen. So verzeichnen etwa die Branchen Dienstleistungen (35,8 %) und Einzelhandel (34,9 %) einen deutlich schwierigeren allgemeinen Kreditzugang als etwa das Baugewerbe (4,2 %) oder der Groß- und Außenhandel (12,0 %). Und insgesamt beklagen mehr als doppelt so viele kleine Unternehmen (35,0 %) einen schwierigeren Kreditzugang als die größeren Unternehmen (14,4 %). Umso wichtiger werden valide Ergebnisse in Zukunft sein, um den staatlichen Förderbanken Ansätze für gezielte Förderungen zu liefern.

Informationen zur Teilnahme im Jahr 2022 werden wir zu Beginn des Jahres an dieser Stelle bekannt geben.

Ergebnisse 2021

Die KfW hat die Ergebnisse der Unternehmensbefragung 2021 auf Ihrer Website veröffentlicht.

Direktlink zur Studie.

Größte Studie zur Unternehmensfinanzierung in Deutschland

Die Befragung startet jeweils mit dem Versand der Fragebögen an alle Mitglieder im Januar des Jahres. Einsendeschluss für die Teilnehmer ist der 15. März des jeweiligen Jahres. Die Ergebnisse der Gesamtstudie, an der in den Vorjahren zwischen 1.500 und 6.000 Betriebe teilnahmen, werden jeweils im Juni auf einer zentralen Pressekonferenz der KfW vorgestellt. Die Erhebung ist somit die größte und in den Ergebnissen relevanteste Studie zur Unternehmensfinanzierung in Deutschland.

Seit 2016 wird die inzwischen deutlich im Umfang eingeschränkte Erhebung ausschließlich online bzw. per pdf-Fragebogen durchgeführt.  Im Juni/Juli des jeweiligen Erhebungsjahres wird die Gesamtstudie von der KfW in Berlin der Presse vorgestellt, zeitgleich veröffentlicht und zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Mit der Teilnahme an der KfW-Unternehmensbefragung geben Sie Input und Feedback für die Arbeit von Deutschlands größter Förderbank. Die KfW ist auf Informationen aus den Unternehmen angewiesen, um die eigenen Förderprogramme - gemäß ihrem Auftrag - auf die Bedürfnisse v.a. kleiner und mittlerer Betriebe auszurichten. Im Sinne der Buchbranche kann dies nur gelingen wenn möglichst viele Buchhandlungen und Verlage an der Erhebung teilnehmen. Da sich über andere teilnehmende Verbände z.T. auch sehr große industrielle Unternehmen an der Befragung beteiligen, kann eine klare und spezifische Interessenäußerung der Unternehmen und Interessenvertretung durch den Verband nur durch große Mitwirkung der Branchenunternehmen stattfinden. Im Gegensatz zu den letzten Jahren führt v.a. die Corona-Krise zu unüberschaubaren wirtschaftlichen Verwerfungen vieler Unternehmen, sodass genaue Daten und Einschätzungen Klarheit schaffen und zu Verbesserungen des Kreditzugangs führen können.