Projekte des Börsenvereins und der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins

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Zwischenbuchhandel

In der Satzung des Börsenvereins heißt es: „Zum Zwischenbuchhandel gehören Unternehmen, die Gegenstände des Buchhandels zwischen herstellendem und Verbreitendem Buchhandel vermitteln und einer der folgenden Gruppen angehören: 1. Buchgroßhandlungen; 2. Kommissionäre.“ (§ 6 Abs. 4 der Satzung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.)

Informationen rund um den Zwischenbuchhandel enthält das „ABC des Zwischenbuchhandels“, das im November 2017 in achter Auflage erschienen ist.

Die ehrenamtliche Führungsriege des „Zwibu“ setzt sich aus fünf bis sieben Mitgliedern zusammen, die im Drei­-Jahres­-Rhythmus von der Fachversammlung aller Zwischenbuchhandelsunternehmen im Verband gewählt werden.

Die Amtszeit des neugewählten Ausschusses beginnt jeweils am Samstag nach der Frankfurter Buchmesse. Der aktuelle Ausschuss ist daher bis zum 29. Oktober 2021 im Amt.

Der Vorsitzende des Ausschusses hat gleichzeitig Sitz und Stimme im Vorstand des Börsenvereins – und damit ein deutliches Wort bei der Verbandspolitik mitzureden.

    Der Ausschuss für die Amtsperiode von Oktober 2018 bis Oktober 2021

     

    © Monique Wüstenhagen Ausschuss für den Zwischenbuchhandel
    Ausschuss für den Zwischenbuchhandel 2018 - 2021

    Am 5. Oktober wählte die Fachgruppe Zwischenbuchhandel den Ausschuss neu. Die Amtszeit in neuer Zusammensetzung beginnt am 30. Oktober 2021, dem Samstag nach der Frankfurter Buchmesse. Wir gratulieren Jane Klingelhöfer (Bookwire), Eckhard Südmersen (Libri), Clemens Birk (Umbreit), Matthias Heinrich (Brockhaus/Commission), Stefan Könemann (Barsortiment Könemann), Stephan Schierke (VVA/Arvato Media) und Ludger M. Wicher (LKG).

    Unternehmen des Zwischenbuchhandels im Börsenverein

    Im Börsenverein bilden die etwa 50 Unternehmen des Zwischenbuchhandels neben Buchhandlungen und Verlagen eine eigene Fachgruppe.  Sie werden vertreten durch den Ausschuss für den Zwischenbuchhandel. Innerhalb der Handelsstufe Zwischenbuchhandel gibt es zwei Zweige, die unterschiedliche Interessen vertreten, obwohl sie sich beide als Logistikdienstleister zwischen Verlagen und Buchhandlungen verstehen:

    Großhandel („Großbuchhandlungen“)

    Unternehmen aus dem Großhandel  handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Hierzu gehören allgemeine und Spezial-Barsortimente, Pressegrossisten, Im- bzw. Exportgroßhandlungen und Großantiquariate. Barsortimente sind Buchgroßhandlungen, die in der Regel ca. 90 bis 98 Prozent des Bedarfs einer Sortimentsbuchhandlung abdecken und in gebündelter Form meist über Nacht an Buchhandlungen liefern. Unter Pressegrosso versteht man man den Pressegroßhandel, der sowohl den Buch- als auch den Einzelhandel beliefert. Großantiquariate sind Buchgroßhandlungen, die für das Moderne Antiquariat mit Ramsch handeln. Diese Sparte des Zwischenbuchhandels richtet sich vor allem an den Interessen seiner Kunden, den Sortimentsbuchhandlungen, aus.

    Zu den speziellen Leistungen der Barsortimente innerhalb der Branche hier eine Übersicht.

    Verlagsauslieferungen („Kommissionäre“)

    Buchhändlerische Kommissionäre handeln im Auftrag, im Namen und für Rechnung des Verlags oder des Sortiments; als Dienstleister für Verlage fungieren Verlagsauslieferungen, als Sortimenter-Kommissionäre sind Bestellanstalten und Firmen des Büchersammelverkehrs tätig. Verlagsauslieferungen unterscheiden sich vom Barsortiment in ihrem Fokus. Sie sind Dienstleister der Verlage und liefern auf dessen Geheiß aus.