Erst die Klage, dann die Regulierung? Welche Lücken in der KI-Regulierung jetzt geschlossen werden müssen.
Gesetzgeberischer Handlungsbedarf nach Klagen gegen die unrechtmäßige Nutzung von Werken
08. Oktober 2026
Was?
Podiumsdiskussion
Wann?
Donnerstag, 08.10.,
11:30-12:30 Uhr
Für wen?
Alle Interessierten
Wo?
Dialogue Stage (Foyer in Halle 4.0)
Die Zahl der Urheberrechtsklagen gegen Anbieter generativer KI nimmt weltweit zu. Neben dem richtungsweisenden GEMA-Urteil haben zuletzt die Penguin Random House Verlagsgruppe und der Carlsen Verlag in Deutschland mit ihrer Klage gegen OpenAI ein deutliches Zeichen gegen die unrechtmäßige Nutzung von Werken für das Training von KI-Systemen gesetzt. Für die Buchbranche bleibt es allerdings weiterhin eine große Herausforderung, Rechtsverstöße beim Training von Sprachmodellen nachzuverfolgen und ihre Rechte gegenüber KI-Unternehmen wirksam durchzusetzen.
Gerichte können zur Klärung einzelner Sachverhalte beitragen, die zentrale Verantwortung liegt jedoch beim Gesetzgeber: Denn trotz punktueller Fortschritte bleiben weiterhin erhebliche Regelungslücken, die dringend geschlossen werden müssen. Was getan werden muss, steht im Zentrum dieser Podiumsdiskussion.
Mit
- Nela Riehl, MdEP, The Greens/EFA, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur im Europäischen Parlament
- Dr. Johannes Christian Wichard, Ministerialdirigent, Leiter der Unterabteilung Handels- und Wirtschaftsrecht III B, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
- Rainer Dresen, Justiziar der Penguin Random House Verlagsgruppe
- Dr. Kai Welp, Justiziar der GEMA
Moderation des Panels: Katharina Uppenbrink, Geschäftsführerin der Initiative Urheberrecht
Telefon +49 30 28 00 783 40
Fax +49 30 28 00 783 50
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