Bildungsnotstand mit Ansage – Lesen lernen zwischen Bildungskrise, KI und Social Media
Ursachen, Praxisansätze und nötige politische Konsequenzen der zuletzt durch PISA belegten sinkenden Lesekompetenz.
09. Oktober 2026
Was?
Podiumsdiskussion
Wann?
Freitag, 09.10., 14 Uhr
Für wen?
Alle Interessierten
Wo?
Dialogue Stage (Foyer in Halle 4.0)
Die neue PISA-Studie bestätigt die sich seit Jahren abzeichnende Abnahme der Lesekompetenz. Zugleich richtet sie den Blick auf eine zentrale Zukunftsfrage: Wie gelingt es, die Lesekompetenz junger Menschen zu stärken? Zwischen KI, Social Media und veränderten Mediengewohnheiten gerät vertieftes Lesen zunehmend unter Druck. Rund ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland erreicht beim Lesen nicht das Kompetenzniveau, das für selbstbestimmte Teilhabe an Bildung und Gesellschaft nötig ist. Wie eng Bildungschancen noch immer mit sozialer Herkunft verknüpft sind, zeigt sich dabei besonders deutlich.
Das Panel diskutiert, welche Schlüsse aus den Zahlen zu ziehen sind, welche Ansätze in der Praxis tragen und was jetzt auf politischer Ebene geschehen muss, damit sich der Negativtrend nicht fortsetzt.
Denn klar ist: Die sinkende Lesekompetenz ist längst mehr als ein schulisches Problem – der Lesenotstand wird zur Demokratiefrage.
Mit
- Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Silke Müller, Bildungsexpertin, Digitalbotschafterin, Spiegel-Bestseller-Autorin (Droemer), Schulleitungserfahrung
- Prof. Dr. Samuel Greiff, Professor für „Educational Monitoring & Effectiveness“ an der Technischen Universität München, Leiter des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien und verantwortlich für die nationale Durchführung der PISA-Studie
- Erik Sczygiol, Stellv. Generalsekretär, der Bundesschüler*innenkonferenz
Moderation des Panels: Heike Schmoll, Bildungsjournalistin
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Fax +49 30 28 00 783 50
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