Einführung des Emergency Fuel Surcharge (EFS) bei DPD ab 1. Mai 2026
Aufgrund der aktuellen Dieselpreisentwicklung führt DPD einen neuen variablen Zuschlag ein.
Erstellt am 20.04.2026
Wie auch im öffentlichen Leben deutlich spürbar, steht die Transportbranche aufgrund der Energie- und insbesondere Dieselpreisentwicklung vor erheblichen Herausforderungen. Die aktuelle geopolitische Lage und Eskalation im Nahostkonflikt bewirken eine Teuerung der Dieselpreise um mehr als 40 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies wirkt sich unmittelbar auf Transport- und Logistikleistungen aus.
Die stark gestiegenen Mehrkosten kann DPD nicht allein abfedern. Aus diesem Grund führt unser Kooperationspartner zum 1. Mai einen variablen Zuschlag ein, den Emergency Fuel Surcharge (EFS). So kann die gewohnte Servicequalität zuverlässig sichergestellt werden.
Der Zuschlag wird monatlich an die Dieselpreisentwicklung angepasst, die vom ADAC veröffentlicht wird.
Gut zu wissen: Dieselpreise unter 1,35 €/Liter (netto) bzw. 1,61€/Liter (brutto) führen automatisch zu einer Reduzierung des Zuschlags auf 0 %.
So wird der Zuschlag berechnet:
- Basis: durchschnittlicher monatlicher Netto-Dieselpreis
- Schwelle: Zuschlag greift nur, wenn der Dieselpreis teurer als 1,35 €/Liter netto ist
- Mechanismus: +0,29125 % Zuschlag je 5 Cent über dem Schwellenwert
- Zeitraum: Zur Berechnung gilt immer der Vorvormonat (z. B. März als Grundlage für Mai)
- Veröffentlichung: Mitte des Vormonats veröffentlicht, gültig ab dem Folgemonat
Worauf wird der Zuschlag angewendet?
- Auf den Netto-Frachtpreis inkl. Zuschläge, ohne Maut, Verzollung und Energiezuschlag Straße
- Der Energiezuschlag Straße bleibt unverändert.
Bei Rückfragen schreiben Sie uns gerne an seitenreich@boev.de – wir leiten Ihre Anfrage direkt an DPD weiter.