IG Belletristik und Sachbuch

Ihre Publikationen finden in der breiten Öffentlichkeit die meiste Beachtung: die der literarischen und Sachbuchverlage. Die speziellen Interessen werden von der IG Belletristik und Sachbuch (vorher: AG Publikumsverlage) wahrgenommen. Wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung der jährlichen Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende der Interessengruppe ist ständiger Gast in den Sitzungen des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins und bringt dort die Interessen der Mitgliedsverlage ein.

Sprecherkreis der Interessengruppe Belletristik und Sachbuch: 
Annette Beetz
Felicitas von Lovenberg, Piper Verlag, www.piper.de
Andreas Rötzer, Matthes & Seitz, www.matthes-seitz-berlin.de

Jahrestagung am 24. Januar 2019

Die Jahrestagung findet statt am Donnerstag, 24. Januar 2019, von 9:30 bis 15:30 Uhr, im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München

Die Jahresauftaktveranstaltung der Branche widmet sich erneut virulenten Themen unserer Zeit: Die Notwendigkeit der Stärkung unserer Demokratie, das Erfordernis von mehr Klarheit und Aufrichtigkeit im beruflichen Miteinander als Voraussetzung für Erfolg und das Infragestellen des Effizienzdogmas in der Wirtschaft.

Traditionell beginnt die Tagung bereits am Vorabend mit einem internen Verlagsabend am Mittwoch, 23. Januar 2019, ab 19:00 Uhr in neuem Ambiente, dem Restaurant ELLA im Lenbachhaus am Königsplatz, Luisenstr. 33, 80333 München.

Für die Nacht vom 23./24. Januar 2019 haben wir ein Zimmerkontingent im Eden Hotel Wolff reserviert, das bis zum 28.12.2018 zur Verfügung steht. Buchen Sie bitte direkt beim Hotel, unter dem Stichwort: "Börsenverein". Der Sonderpreis für das Einzelzimmer inkl. Frühstück beträgt 110 Euro.
Eden Hotel Wolff, Arnulfstraße 4, 80335 München, Telefon: 089 551150, E-Mail: info@ehw.de

Anmeldung zur Jahrestagung

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Programm der Jahrestagung

Verlagsabend 23. Januar 2019
ab 19 Uhr interner Verlagsabend im Restaurant ELLA im Lenbachhaus am Königsplatz (Luisenstr. 33, 80333 München)

Das vorläufige Programm am 24. Januar 2019
Literaturhaus München (Salvatorplatz 1, 80333 München)

Beginn 9:30 Uhr 

  • Begrüßung
    Annette Beetz, Felicitas von Lovenberg, Dr. Andreas Rötzer

  • Grußwort des Vorstehers
    Heinrich Riehtmüller

  • Themen der Branche 2019
    Alexander Skipis, Börsenverein des Deutschen Buchhandels

  • Auftrag „Demokratie stärken“ – Wie erreiche ich meine Zielgruppe?
    Thomas Krüger, Bundeszentrale für politische Bildung

  • „Gegen den Schwarm. Aus eigener Kraft erfolgreich werden.“
    Matthias Kolbusa, Autor, Unternehmer, Speaker

  • „GfK – Käuferstudie“ – wie weiter?  
    Jana Lippmann/Alexander Skipis, Börsenverein des Deutschen Buchhandels

  • Aktuelle rechtliche Entwicklungen
    Prof. Dr. Christian Sprang, Börsenverein des Deutschen Buchhandels

  • Der Business Romantiker – Gegen das Effizienzdogma
    Tim Leberecht, The Business Romantic Society

  • Ausblick

Ende ca. 15:30 Uhr

Münchner Erklärung der IG Belletristik und Sachbuch

Der Appell für ein starkes, durchsetzbares Urheberrecht für Autoren und Verleger gleichermaßen steht im Mittelpunkt der Münchner Erklärung, die auf der Jahrestagung der Publikumsverlage am 21. Januar 2016 in München verabschiedet wurde:

Münchner Erklärung

„Ein modernes Urheberrecht schützt die Interessen der Autoren und ihrer Verlage gleichermaßen. Ohne schlagkräftige Verwertungsgesellschaften, in denen Schöpfer und Verlage gleichberechtigte Akteure sind, ist das nicht vorstellbar. Die deutschen Publikumsverlage sind deshalb in großer Besorgnis über die aktuelle Entwicklung im nationalen und europäischen Urheberrecht.

Wir fordern von der Bundesregierung ein klares, schnellstmöglich umzusetzendes gesetzgeberisches Signal, das den politischen Willen unterstreicht, weiterhin am erfolgreichen System der Verwertungsgesellschaften festzuhalten. Das soll nicht nur ein Zeichen noch vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die Ausschüttungspraxis der VG Wort im März dieses Jahres sein, sondern auch darauf hinwirken, dass Verlage im europäischen Urheberrecht als Rechteinhaber anerkannt und geschützt werden.

Wir sind existenziell darauf angewiesen, dass es ein starkes, durchsetzbares Urheberrecht für Schöpfer und Verleger literarischer und sachbezogener Werke gleichermaßen gibt. Nur damit kann die einmalige kulturelle Vielfalt unserer literarischen Landschaft gewährleistet werden."

Für die Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage

René Strien, Peter Kraus vom Cleff, Markus Klose

München, 21. Januar 2016