Kandidat*innen für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 gesucht
Bis 1. März 2026 können Vorschläge eingereicht werden / Bekanntgabe der Preisträger*in im Juni 2026 / Verleihung des Friedenspreises am 11. Oktober 2026 in der Frankfurter Paulskirche
Erstellt am 15.01.2026
Die öffentliche Ausschreibung beginnt: Wer soll den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 erhalten? Bürger*innen können ab sofort Kandidat*innen für die Auszeichnung vorschlagen. Einreichungsschluss ist der 1. März 2026.
Seit 1950 würdigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit dem Preis alljährlich das Schaffen einer „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
2025 wurde der deutsche Historiker Karl Schlögel mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. Zu den weiteren Preisträger*innen zählen Anne Applebaum sowie Salman Rushdie, Serhij Zhadan, Tsitsi Dangarembga, Jürgen Habermas, Orhan Pamuk, David Grossman, Swetlana Alexijewitsch, Carolin Emcke und Margaret Atwood.
Die Vorschläge mit Angaben zu Leistungen und Veröffentlichungen der Persönlichkeit können online, per E-Mail oder per Post eingereicht werden. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die Empfehlungen nimmt entgegen: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de.
Im Frühjahr 2026 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises aus den Vorschlägen die Person aus, die den Preis in diesem Jahr erhält. Bekanntgegeben wird die Entscheidung im Juni 2026. Die Preisverleihung findet am 11. Oktober 2026 zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche in Frankfurt statt und wird live in der ARD sowie in zahlreichen Radioprogrammen übertragen.
Weitere Informationen gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.
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