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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Hadija Haruna-Oelker und Mirjam Zadoff neue Mitglieder im Stiftungsrat

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft die Journalistin Hadija Haruna-Oelker und die Historikerin Mirjam Zadoff in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.
Erstellt am 11.02.2026


Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft die Journalistin Hadija Haruna-Oelker und die Historikerin Mirjam Zadoff in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sie folgen auf Raphael Gross und Moritz Helmstaedter, deren Amtszeit endet.

Hadija Haruna-Oelker (*1980 in Frankfurt/Main) studierte Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Afrikanistik und Soziologie in Frankfurt am Main. Sie arbeitete zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstühlen für politische Soziologie sowie Soziologie und absolvierte dann die Berliner Journalisten-Schule. Hadija Haruna-Oelker ist heute hauptsächlich für den Hessischen Rundfunk tätig. Zudem ist sie Kolumnistin der Frankfurter Rundschau. Sie ist Moderatorin z.B. der Römerberggespräche in Frankfurt, Podcast-Hostin und Autorin mehrerer Sachbücher. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Themen der Jugend-, Migrations-, Rassismus- und Diversitätsforschung sowie der gesellschaftlichen Erinnerungskultur und erhielt dafür zahlreiche Medienpreise.

Mirjam Zadoff (*1974 in Innsbruck) studierte Geschichte und Judaistik in Wien und München. 2014 bis 2019 war sie Professorin für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington. Als Gastprofessorin unterrichtete sie unter anderem in Zürich, Berkeley und Berlin. Sie ist Honorarprofessorin an der Technischen Universität München und außerplanmäßige Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Mai 2018 leitet sie das NS-Dokumentationszentrum München. Zadoff ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Ausstellungskataloge. Sie engagiert sich in verschiedenen Gremien, ist außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und wurde u. a. mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet.

Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den oder die Friedenspreisträger*in zu wählen. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates sind Klaus Brinkbäumer (Autor, Moderator, Hamburg), Peter Frey (Journalist, Mainz), Jo Lendle (Verleger, München), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität zu Berlin), Jagoda Marinić (Schriftstellerin, Heidelberg) und Christiane Schulz-Rother (Buchhändlerin, Berlin). Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Berliner Verleger Sebastian Guggolz, der seit Oktober 2025 Vorsteher des Börsenvereins ist und damit qua Amt den Vorsitz innehat.

Die Suche nach Kandidat*innen für den Friedenspreis ist öffentlich: Bis 1. März 2026 können Bürger*innen ihre Vorschläge einreichen unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/nominierung-einreichen. Im Juni 2026 verkündet der Stiftungsrat seine Entscheidung. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 11. Oktober 2026 in der Frankfurter Paulskirche statt.

Weitere Informationen zum Friedenspreis gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Pressefotos der neuen Stiftungsratsmitglieder stehen hier zum Download zur Verfügung: www.boersenverein.de/pressefotos.
 


11.02.2026

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