- Künstliche Intelligenz
- Abzugsteuer
- E-Book-Leihe in Öffentlichen Bibliotheken
- Entwaldungsfreie Lieferketten
- Strukturelle Verlagsförderung
- Buchpreisbindung
- Urheberrecht
- Reduzierte Mehrwertsteuer
- Meinungs- und Publikationsfreiheit
- Projekt DEAL
- Buchversand
- Eine Branche, viele Gesichter
- Was Verlage leisten
- Was Buchhandlungen leisten
- #Buch digital
- Frieden für die Ukraine
- Materialien zu unseren Kampagnen
- Leseförderung
Die russischen Angriffe auf die Ukraine erfüllen uns als Börsenverein und viele in der Branche mit großer Bestürzung. Direkt an der EU-Grenze ist ein Krieg ausgebrochen, der Millionen von Menschen bedroht sowie grundlegende demokratische Freiheiten und die Menschenrechte in Frage stellt. Welche Maßnahmen ergreift der Börsenverein? Wie können Sie selbst ein Zeichen für Frieden setzen und Solidarität mit der Ukraine zeigen?
Spendenaktion für ukrainische Kolleg*innen
Unterstützen Sie gezielt die Buchbranche in der Ukraine: Die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe haben gemeinsam mit dem ukrainischen Verlags- und Buchhandelsverband (UPBA) ein Hilfsprojekt für Verlage, Buchhandlungen und Autor*innen ins Leben gerufen. Durch Spendengelder sollen die Kolleg*innen in akuter Notlage unterstützt sowie der Wiederaufbau der Buchbranche in der Ukraine gefördert werden.
Die Börsenvereinsgruppe wird das gesammelte Geld an den UPBA übergeben, der bei dem Hilfsprojekt mit der ukrainischen Toloka-Stiftung zusammenarbeitet. Dieser kann die Gelder dann zielgerichtet weiterverteilen. Pate hierfür stehen Oleksandr Afonin, Präsident des UPBA, und Mykola Chayun, Board-Mitglied beim UPBA. Um Unterstützung zu erhalten, ist keine Mitgliedschaft im UPBA erforderlich. Die Hilfsgelder sollen grundsätzlich allen Verlagen, Buchhandlungen und Autor*innen in der Ukraine zugänglich sein.
Es gibt zwei Möglichkeiten, für die Hilfsaktion zu spenden:
- per Überweisung an die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels | Stichwort: Ukraine | IBAN: DE13 5085 1952 0000 1249 17 | BIC: HELADEF1ERB
- per PayPal an ukraine-toloka@boev.de oder über die PayPal Webseite
Nutzen Sie gerne unser Poster zum Download oder das Social-Media-Motiv, um auch andere Buchmenschen auf die Aktion aufmerksam zu machen.
Plakate und Social-Media-Vorlagen
„Tales of EUkraine“: EU-Förderprogramm für zweisprachige Kinderbuchausgaben
Mit dem Programm „Tales of EUkraine“ haben der europäische Verlagsverband FEP und das Ukrainische Buchinstitut UBI im Jahr 2022 ein Projekt ins Leben gerufen, das sowohl den Kleinsten unter den Geflüchteten als auch der ukrainischen Buchbranche zugutekommt. „Tales of EUkraine“ fördert Verlage aus Europa beim Publizieren ukrainischer Kinderbücher für Kinder von 3-8 Jahren. Sie sollen geflüchteten ukrainischen Kindern Zugang zu Büchern geben und ihnen die Interaktion in ihrem Ankunftsland erleichtern.
Verlage waren eingeladen, Lizenzen von mehr als 100 ukrainischen Kinderbüchern zu erwerben und sie als zweisprachige Ausgaben veröffentlichen. Diese Phase ist abgeschlossen.
Nun geht es darum, die erschienenen TEUk-Bücher kostenfrei zu verteilen - an Einrichtungen und Projekte, die ukrainische Kinder betreuen. Der Börsenverein kooperiert mit der Verlagsauslieferung „Die Werkstatt“.
Dazu haben Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, gemeinnützige Einrichtungen, Vereine, und Non-Profit-Organisationen, die sich in der Betreuung und Unterstützung geflüchteter Kinder engagieren, die Möglichkeit, die im Rahmen des Projekts erscheinenden zweisprachigen Bücher zu bestellen. Das gilt ebenso für Unternehmen der Buchbranche, die Projekte und Veranstaltungen für Geflüchtete aus der Ukraine organisieren oder begleiten.
Das Programm „Tales of EUkraine“ läuft über drei Jahre bis Oktober 2025 (verlängert bis Oktober 2026) und wird durch die Europäische Kommission kofinanziert.
Unsere Ansprechpartnerinnen für das Projekt Kristina Kramer und Nicola Meier erreichen Sie über folgende E-Mail-Adresse: teuk@boev.de . Über den TEUk-Blog können Sie sich immer über den aktuellen Stand des Projektes informieren.
Stellungnahmen
- „Die Ukraine hat ein Recht auf Frieden!“
Appell des Stiftungsrats des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und seines Stifters
- "Literatur darf nicht instrumentalisiert werden"
IG Meinungsfreiheit zum Boykottaufruf für russische Bücher
- "Machen Sie alle den Angriff auf die Ukraine zum Thema!"
Interview mit Peter Kraus vom Cleff im Börsenblatt
So hilft die Branche außerdem
- Auf der Schwerpunktseite des Börsenblatts zum Krieg in der Ukraine finden Sie aktuelle Infos, Bücherlisten und eine Übersicht der Hilfsaktionen aus der Buchbranche.
- Die Frankfurter Buchmesse unterstützt gezielt Verleger*innen, Lektor*innen, Lizenzverantwortliche und literarische Agent*innen aus der Ukraine und angrenzenden Ländern mit einem besonderen Fortbildungs- und Vernetzungsprogramm
Special Programme for publishers from Ukraine and neighbouring countries
Förderung des Gemeinschaftsstands der Ukraine auf der Frankfurter Buchmesse 2025.
Wichtige Stimmen aus der Ukraine wurden auch in 2025 auf der Frankfurter Buchmesse hörbar. Möglich machte dies die Unterstützung durch die deutsche Bundesregierung und das Engagement des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Frankfurter Buchmesse und weiterer Partner. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, förderte mit 50.000 Euro erneut einen Gemeinschaftsstand der Ukraine auf der Frankfurter Buchmesse. Dank dieser Förderung können 38 ukrainische Verlage ihr Programm mit rund 300 Titeln präsentieren.
Förderung des Austausches der deutschen und ukrainischen Buch- und Literaturbranche
Mit dem Förderprojekt (2023-2025) wurde der ukrainische Buchmark unterstützt und der Austausch zwischen der ukrainischen und deutschen Kulturbranche gefördert. Dafür hatKulturstaatsministerin Claudia Roth Fördermittel in Höhe von 900.000 Euro zur Verfügung gesetellt. Federführend wurde das Projekt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt, in enger Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse und dem Ukrainian Book Institute sowie der ukrainischen Kulturinstitution Mystetskyi Arsenal, der Online-Fachmagazin für Buch und Kultur Chytomo und dem Goethe-Institut Ukraine.
Teilprojekte der Förderung des Austausches der deutschen und ukrainischen Buch- und Literaturbranche
Crowdfunding-Kampagne "Books without borders" der FEP und UBI
Im April 2022 wurde die Crowdfunding-Kampagne „Books without borders“ auf der Kinderbuchmesse in Bologna gestartet. Über das ukrainische Buchinstitut (UBI) wurde Geld gesammelt, um ukrainische Kinderbücher in Europa drucken zu lassen und über Partnerorganisationen an geflüchtete Kinder zu verteilen. Der europäische Verlegerverband FEP war Kooperationspartner, der Börsenverein unterstützte die Umsetzung in Deutschland. Mehr dazu im Börsenblatt und auf Zeit online. Das Projekt ist abgeschlossen.
Mehr als 20.000 Kinderbücher konnten insgesamt an Geflüchtete verteilt werden. Schirmherrin der Initiative war Olena Selenska, Ehefrau von Präsident Selenskyi. Mit Blick auf die größten Ankunftsregionen für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland wurden die Kinderbücher an das Berliner Büro des Börsenvereins sowie die Landesverbände Bayern, Nord sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen ausgeliefert und von dort aus an etwa 20 Kontaktpunkte für Flüchtlinge, darunter städtische wie private Partner, u.a. ukrainische Gemeinden, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, weitergeleitet.
