ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Anke Simon, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-599 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Verkehrsnummer

Alle am buchhändlerischen Verkehr beteiligten Mitglieder der buchhändlerischen Verbände (Börsenverein des Deutschen Buchhandels und seine Landesverbände sowie fachverwandte Verbände) erhalten seit 1963 eine debitorische (Kunden-) und/oder eine kreditorische (Lieferanten-) Nummer. Diese Verkehrsnummer wird sowohl im buchhändlerischen Verkehr als auch im Zahlungs-Clearing der BAG verwendet und identifiziert Kunden und Lieferanten eindeutig. Während Buchhandlungen i. d. R. nur eine Debitoren-(Kunden-)Nummer haben, führen die Barsortimente und Kommissionäre sowohl eine Kreditoren- als auch eine Debitoren-Nummer. Verlage erhalten eine Kreditoren-(Lieferanten-)Nummer und auch eine Debitoren-Nummer, wenn sie z. B. Handelsware (Bücher anderer Verlage) im Rahmen ihres (Internet-)Versandes verkaufen oder Bücher für das Haussortiment beziehen. Entsprechendes gilt umgekehrt für Buchhandlungen, die verlegerisch tätig sind. Gemäß dem „Merkblatt zur einheitlichen Verkehrsnummer im Buchhandel“ des Börsenvereins beginnt der Kreditoren-Nummernkreis mit 10000 und geht bis 18499. Der Debitoren-Nummernkreis startet mit 18500 und endet bei 59999. Ab 60000 sind die Nummernkreise frei und werden von Verlagen und Zwischenbuchhändlern für den Verkehr mit Kunden verwendet, die keine Verkehrsnummer haben. Im Rahmen internationaler Normung wird die Verkehrsnummer über kurz oder lang durch die GLN (Global Location Number) ersetzt werden. Der Börsenverein vergibt im Auftrag von GS1 Germany die GLN für Buchhandlungen. Verlage und Zwischenbuchhändler beziehen sie direkt bei GS1 Germany.